Das weibliche und männliche Urprinzip

Um Liebesbeziehungen zu verstehen, muss man zuerst das weibliche und männliche Urprinzip begreifen.

Wir leben in einer Zeit großer Bewusstseinsveränderungen und -ausdehnung, spirituellem Wachstums und Erwachens, was uns eine völlig neue Art zu lieben schenkt, eine Transformation der Sexualität, eine Heilung unserer Beziehungen, nicht nur zum Partner.

Immer mehr verstehen und erkennen wir uns selbst, und mit dem Verstehen lassen wir alles Wissen fallen, unser Ego, unsere Identitäten und Rollen und beginnen unser Menschsein zu leben... tief aus unserer Quelle heraus, mitten aus dem Herzen.

(c) ute strohbusch 2015


Das weibliche Prinzip

 

Die weibliche Energie ist erschaffend, bringt die Idee in die Manifestation.

Die weibliche Energie ist diffus, in die Tiefe und Breite zerfließend, strömend, emotional und ohne Form.

Sie ist schöpferisch, kreativ, Leben gebärend, aufnehmend, umwandelnd und heilend.

Die weibliche Energie ist überfließende Liebe und dient sich selbst.

Das weibliche Prinzip ist HINGABE, es ist EMPFÄNGLICH und PASSIV.

 

Das männliche Prinzip

 

Die männliche Energie ist der Impuls, die Idee.

Die männliche Energie ist zielgerichtet, nach vorne oben gerichtet wie der Phallus.

Sie ist kämpferisch, gebündelt, dynamisch, leistungs- und wettbewerbsorientiert und zerstörend.

Die männliche Energie schützt und hält die weibliche Energie, gibt ihr ein Gefäß, einen Rahmen, eine Sicherheit und Struktur, in der sie sich an sich selbst hingeben und entfalten kann.

Das männliche Prinzip ist STRUKTUR, es ist HALTEND und AKTIV.

 

Wenn man dies verinnerlicht, versteht man die Gesetze der Natur, des Tierreichs, aber auch unserer menschlichen Beziehungen und die der Sexualität.

 

Jeder Mensch besteht nicht nur aus einer der beiden Seiten, sondern hat immer beide Anteile in sich, Animus und Anima genannt. Sonst könnte er allein gar nicht überleben. Wir brauchen einander nicht zwingend, um ganz zu sein. Aber wir brauchen uns, um uns zu erkennen, solange wir noch in unseren alten ICH-Strukturen leben, denn dann spiegelt uns der Partner nicht nur das Helle und Schöne, sondern auch unsere unerlösten Schatten. Um sich als Mann ganz erkennen zu können, braucht er die Frau als Spiegel. Um sich als Frau ganz erkennen zu können, braucht sie den Mann als Spiegel.

Zwei Menschen, die ihre verletzten Anteile geheilt haben, die in sich ganz geworden sind, können oder wollen sich auch zusammen tun, „brauchen“ sich aber nicht mehr.

Da wir auf diesem Heilungs- und Ganzwerdungsweg sind, wird es in absehbarer Zeit ganz neue Formen von Zusammenleben geben, die keine äußere Struktur mehr brauchen, schon gar keine vorgegebenen gesellschaftlichen oder moralischen Zwänge. Denn diese Art des sich „aufeinander Beziehens“ wird von bedingungsloser Liebe und Freiwilligkeit getragen, nicht mehr von gegenseitiger Bedürftigkeit, Erwartungen, Angst und Mangel geprägt. Eine Liebe, die nicht fordert und besitzen möchte, sondern sich aus dem eigenen vollständigen HABEN an den anderen verschenkt.

 

 

Die Sehnsucht der Frauen

 

Jede Frau kennt sie, die "unstillbare Sehnsucht" nach einem Mann, der in der Lage ist sie zu HALTEN. Die Sehnsucht nach einem Mann, der kraft- und liebevoll genug sein möge, um sie ZU TRAGEN in ihrer ganzen Emotionalität, ihren zyklischen Gemütsschwankungen und ihrem So SEIN. Zur "unstillbare Sehnsucht" wird es dann, wenn die Frau abhängig ist von ihren Gefühlen, weil diese Sehnsucht unglückliche Emotionen zum Ausdruck bringt... ein Fehlen, einen Mangel.

Weibliche Intelligenz ist aber in ihrem Wesen nicht emotional. Es gibt weibliche Emotion UND weibliche Intelligenz.

Viele Frauen können diese Sehnsucht nicht definieren. Die Frau will etwas bekommen, was aber auf ganz anderer Ebene stattfindet, als das, was sie kennt. Und wenn sie dann emotional sehnsüchtig wird, weil sie immer wieder auf der falschen Ebene danach sucht und es zu finden hofft, dann ist sie weg von ihrer Weiblichen Intelligenz, die sie im Innern ist. Weg von ihrem angeborenen Instinkt, der sie selbst schützt.

 

Ein Mann kann diese, seine wahre Aufgabe, überhaupt nur dann erfüllen, wenn er gelernt hat zu LIEBEN und respektvoll, vertrauensvoll und achtsam dem weiblich-göttlichen Prinzip gegenüberzutreten.

Dieser Wunsch des Weiblichen kommt daher, dass das weibliche Prinzip sich vollkommen hingeben will, und zwar nicht in erster Linie an den Mann und auch nicht sexuell, sondern an SICH SELBST. Das ist wichtig zu verstehen, vielleicht das Wichtigste überhaupt, um aus der Ohnmacht in die Eigenmacht zurückzukehren. Das weibliche Prinzip dient in erster Linie sich selbst! Selbst sexuell. Sie entscheidet, ob und wen sie dabei zulässt. Das Männliche Prinzip dient im Umkehrschluss dem Weiblichen. Das weibliche Prinzip, das LIEBE IST, will sich ergießen, abgeben, damit wieder Energie nachfließen und "nachwachsen" kann. Das weibliche Prinzip muss sich seiner Energien "entledigen dürfen", um wieder neue zu bilden. Das ist das urweibliche Bestreben! Wie ein voller Baum, der schwer an seinen Früchten trägt, wie eine Hochschwangere, die ihre Frucht endlich gebären will.

Der Mann nimmt die überfließenden Energien der Frau auf und wird durch sie transformiert. Aber die Frau kann sie ihm nicht einfach geben, um sich zu erleichtern. Er muss es sich selbst von ihr holen.

Das ist auch der Grund, warum Frauen Männern nachlaufen oder verzweifelt um sie kämpfen! Sie spüren den Drang, sich ihrer Energien entledigen zu wollen. Deswegen versuchen sie, den Mann dazu zu bringen, die Früchte zu pflücken :-)

 

Der Mann TRÄGT das weibliche Prinzip, gleicht und hält alle emotionalen Schwankungen aus, falls er dazu in der Lage ist und reif in seinem Mannsein. Er tut es, indem er die emotionale Energie der Frau einfach IN LIEBE HÄLT, ohne auf der persönlichen Ebene zu reagieren oder gar überzureagieren.

 

Hier möchte ich einen Abschnitt einfügen von Christian Malzahn (seelenfluegel.net), mit dem ich mich über das männliche und weibliche Urprinzip ausgetauscht habe : "Der Mann ist sich selbst. Er ist für seine Energie-Wartung selbst verantwortlich. Und im sexuellen Akt: Er trägt in erster Linie und in seiner männlichen Verantwortlichkeit den weiblichen Energien gegenüber keine Energien in die Frau hinein.

Denn er hat eine Aufgabe, die er, wenn er seine Energien in die Frau hineinbringt, nicht erfüllen kann. Im Zentrum der Weiblichkeit sind die subtilen feinen weiblichen Enerigen, die wie Früchte an einem reifen Apfelbaum hängen. Die müssen gepflückt werden. Es ist das Weibliche Bestreben, diese loszuwerden. Der Mann nimmt sie auf und nimmt damit Weiblichkeit in sich auf. Das dient ihm zur Transformation und sorgt für den Hohen Mann in ihm. Das "Pflücken" ist die Aufgabe des Mannes. Das kann er nur, wenn er sich völlig aus seiner Gier heraus begibt und sich diesem Dienst am Weiblichen hingibt, also ohne Bestreben nach Orgasmus als Ziel. Das "Pflücken", damit nimmt er Weibliche Energie aus der Frau heraus. Das entlastet das Energiesystem der Frau, so wie der Apfelbaum sich erleichtert fühlt, von der Last der Früchte befreit zu sein damit er neue bilden kann. So, wie der Mann die Frau außen "glattstreicheln" kann, so kann er das auch von innen. Das ist der Dienst des Männlichen am Weiblichen. Das Entladen der männlichen Enerige, des Samens, das darf natürlich auch sein, aber das ist nicht die hohe Energievision. Und der Mann kann lernen, in der Lage zu sein, die "niedrige" Energievision nicht zwangsläufig ausführen zu müssen. Das wiederum ist Ergebnis der Transformation des Mannes durch die feinen Weiblichen Energien, die "Äpfelchen".

Die Entladungen der männlichen Energien, so wie es herkömmlich praktiziert ist, dient nicht dem Weiblichen, weil da die Gier ein Rolle spielt.  Die Frau wird immer wieder das Gefühl haben, dass da etwas fehlt, dass sie nicht abgeholt ist, aber solange sie sie nicht weiss, woran es liegt, nimmt sie es hin und wird immer frustrierter, oder aber selber gierig, ohne zu wissen, warum.
Die weiblichen Energie dringt auf diese Weise, dass er selbst die weiblichen Energien pflückt und sie sich holt, in den Mann ein und transformiert ihn. Dafür muss der Mann aber reif und bereit sein, die weibliche Energie "aufzusammeln".
Der unbewusste Mann trägt Energie in die Frau hinein und "verschmutzt" sie damit". Diese nieder-männliche Energie korrumpiert das sowieso sehr fragile emotionale Energiesystem der Frau noch mehr und die Frauen wissen nicht warum. Die Frau IST Liebe. Wenn sie nieder-männlich verseucht wird, dann weckt das auch in ihr die Gier. Und gleichzeitig die Sehnssucht. Doch sie kann immer weniger diese Sehnsucht definieren. Sie wird zur Quelle für den unreifen Jungen, der sich damit "Mutterenergie" holt." 
(Liebster Christian, ich danke dir von Herzen für diese Anmerkungen)

 

Leider haben die meisten Frauen in ihrer Kindheit nicht die Erfahrung des bedingungslosen Gehaltenseins durch den Vater machen dürfen. Sie sind vom männlichen Prinzip verwundet, verletzt und enttäuscht worden. Oft auch von beiden Eltern. Daraus haben sie in ihrer Kindheit, meist auch durch das Vorleben der Mutter, Verhaltensmechanismen entwickelt, sich diese Liebe durch das männliche Prinzip verdienen, ja erkämpfen zu müssen. Das Fatale, was hieraus entsteht, ist eine Umkehrung des weiblichen Prinzips. Frauen beginnen in die männlich aktive Rolle zugehen, also ihre innewohnenden männlichen Anteil zu stark zu aktivieren, und sich um die Liebe eines Manne zu bemühen, zu kämpfen und sie sich verdienen zu wollen. Sie beginnen Männer mit ihrer Liebe zu überschütten, zu versorgen, sich zu kümmern, um ihm somit zu beweisen, dass sie es WERT sind, geliebt zu werden. Frauen geben sich aus diesem Grund häufig sexuell viel zu schnell hin, um Liebe zu bekommen, fälschlicherweise in dem Glauben, dass sie mit sexueller Hingabe Liebe im Mann erzeugen könnten. Anstatt sich zu schützen, solange, bis er ihr Herz von sich aus erobert hat, gehen sie in Vorleistung, die dem Mann erspart, sich dafür anstrengen zu müssen.

Frauen, die auf diese Weise männlich aktiv werden, sind in ihrer Würde verletzt und in ihrer Weiblichkeit schwach. Und sie gehen in Resonenz mit vom Muttertprinzip verletzten Männern, die es nicht gelernt haben haben, sich rechtzeitig auf gute Art und Weise von der Mutter zu lösen.  Wenn die rechtzeitige Ablösung von der Mutter in der Pupertät nicht gelingt, bleibt die Beziehung zum Weiblichen oft lebenslang negativ fixiert.

Die Frauen erleben die Wiederholung der alten Verletzungen durch den Vater so immer wieder neu. Sie sind sich nur das vertraute SEHNEN und WARTEN wert und habe das Gefühl, sich Liebe verdienen zu müssen. Deswegen ziehen sie nach dem Resonanzgesetz Männer an, die ihrerseits in ihrer Männlichkeit verwundet sind, männlich schwach und unfähig zu lieben, und die in die passive Rolle gehen und sich "bemuttern" lassen, sich vom nicht genügend „gestillten“ Mutterprinzip auch noch als erwachsener Mann emotional versorgen lassen. Gleichzeitig haben sie oft große Angst davor, weil sie die weibliche Energie durch die Mutter als erdrückend, Bedingungen stellend oder verletzend erlebt haben. Sie wollen dies in späteren Beziehungen vermeiden, treffen aber natürlich genau auf die Frauen, die es ihnen spiegeln.

Solche Männer wissen nicht mit weiblichen Energien umzugehen, haben Ängste, machen dicht, gehen immer wieder in Rückzüge, oder sie reduzieren Weiblichkeit oft nur auf Gier und Lust, oder sie suchen sich das "kleine sichere Glück" mit Frauen, die sie scheinbar nicht so tief berühren, und somit nicht an ihre Schmerzpunkte gelangen, oder sie verweigern sich "Beziehung" einfach ganz. Manchmal auch alles zugleich.

 

Die Königin

 

Normalerweise ist eine in sich seelisch gesunde Frau eine Königin und sich der innewohnenden Göttin bewusst. Zumindest benimmt sie sich auf natürliche Weise so, auch wenn es unbewusst und vor allem unbedarft  ist. Sie ruht in ihrer weiblichen Intelligenz und ist nicht mehr Marionette ihrer unbewussten Emotionen.

Sie weiß, was sie will und was sie nicht will, sie schert sich nicht darum, was andere von ihr halten, sie braucht niemandem zu gefallen. Sie lebt ihre Zyklen und weiß um die Kraft der Menstruation, aus der sie ihre größte Energie schöpft, weil das Blut sie immer wieder erneuert.

Sie lebt und liebt ihre unterschiedlichen Emotionen im Rhythmus der ihr innewohnenden Natur, das Gierige genauso wie das Sanfte, das Mütterliche wie das Mädchenhafte, das Kämpferische genauso wie das Heilende und Heilige. Mal heiß, mal kalt, mal liebevoll, mal spröde, mal engelsgleich, mal lustvoll und verdorben ... so, wie sie sich eben gerade fühlt. Sie verstellt sich nicht und passt sich niemandem an.

Sie lebt und liebt sich SELBSTVERLOREN, ohne Kontrolle des Minds, ohne Kontrolle und Absicht ihrer Wirkung auf andere Menschen, geht ganz in ihrer natürlichen, kraftvollen Selbstverständlichkeit auf. Sie IST das alles und lebt alles, alle ihre Anteile, je nach Lust und Laune, nicht jede Facette davon muss permanent von Nöten sein, aber sie würde radikal jeden Anteil benutzen, auch den der Furie und Kämpferin.

Sie braucht keine Liebe, sie IST LIEBE, sie lebt ihre Visionen und Leidenschaften, mal sanft und warm und weich und nährend, mal radikal und unerbittlich, mal frech und kokett, mal freud- und lustvoll, mal distanziert und abweisend. Eine Frau, die alle ihre Anteile zulässt und sich ganz an sich selbst hingibt, ohne sich darum zu scheren, wer sie liebt oder nicht liebt, wer sie mag oder nicht mag, tanzt ihr Leben und das ganze Universum beugt sich ihrem Charisma.

Nun wissen wir alle, wie die Palette weiblicher Anteile über die Jahrtausende auf Fragmente reduziert wurde. Viele Männer wissen aber immer noch nicht, dass sie sich damit selbst auf wenige Fragmente ihres Mannseins beschnitten haben.

Die neu erwachende Weiblichkeit erzeugt oft immer noch unbewusste Ängste, und zwar deshalb, weil die beschnittenen Anteile selbst noch nicht befreit wurden, die Frauen immer einen Ticken schneller zu sein scheinen in ihrer Entwicklung und Männer dem oft verwirrt gegenüber stehen, nicht wissend, wie sie damit umgehen sollen. Rückzug scheint manchmal der einzige Ausweg zu sein.

 

Seelenpartner

 

Momentan ist viel zu hören von Seelenpartnern, Dual- oder Zwillingsseelen. Dies ist wie alles, was wir uns vorstellen oder zu erklären versuchen, ein Konzept. Es finde es nicht wichtig, ob es nun wirklich nur „den einen“ Seelenpartner gibt, ob man karmische Aufgaben hat oder emotionale Verbindungen aus anderen Leben... oder ob derjenige Mensch einfach zu dem Zeitpunkt auftaucht, an dem wir bereit sind, unsere Liebe in  die Bedingungslosigkeit zu erheben, uns die letzten Zacken aus der EGO-Krone zu brechen und unsere wahre Krone auszugraben. Es ist nicht wichtig, Gottes Plan zu verstehen, wichtig ist offensichtlich, nun die letzte 3D Muster loszulassen und an unsere tiefsten und schmerzhaftesten Wunden und Anhaftungen zu gelangen, und dazu brauchen wir eben eine besonders tiefe und übermächtige, ja überirdische Liebe, vor der (und vor der damit verbunden Heilung) wir nicht so einfach flüchten können wie früher vor karmischen Partnern und aus von Bedürftigkeit geprägten Beziehungen. Fakt ist, jeder Partner spiegelt uns genau unsere Themen und ist das perfekte Pendant, auch zu unseren Schattenseiten. Während wir uns weiterentwickeln, heilen wir vieles davon, werden lichter, öffnen unsere Herzen für uns selbst. Wir schwingen bereits höher, aber wir haben auch noch unseren tiefsten Schmerz. Und dann kommt er oder sie... der Seelenpartner... und zeigt uns einen nie gekannten Himmel und wirft uns zeitgleich in unsere letzten verdrängten Höllen.

 

Seelenpartnerschaften lehren die Liebe

 

Der schwache Mann, der verletzte Junge, lernt sich aus seinen Ängsten und Selbstzweifeln zu befreien, sich abzuwenden vom sicheren Modus der körperlichen Lust als alleinigen Ausdruck seiner eingeschränkten Liebesfähigkeit und wahrhaft zu lieben... und... die Liebe einer Frau (aus) ZUHALTEN. Der Mann kommt wieder in seine Kraft, er wird zum Krieger des Herzens. Er wird zum Eroberer. Er DARF endlich das tun, was seiner Ursprungsenergie entspricht: Stärke, Kraft und Mut des Herzens zeigen, nicht mehr nur Pseudoheld a la Hollywood sein, sich selbst aufbrauchend im patriarchalen Wirtschafts- und Sozialgefüge. Er beginnt die Heldenreise des Mannes. Der Mann braucht den Mut und den Willen und die Weisheit (oder zumindest den Instinkt), sich von den weiblichen Energien transformieren lassen zu wollen, anstatt sie angstvoll von sich zu stoßen.

 

Der männliche Seelenpartner wird instinktiv die bedürftige Frau solange aus Angst von sich weisen und auf sich selbst zurückwerfen, bis sie ihn als ihre Glücksquelle loslässt und anfängt, sich selbst das Glück zu sein und die Liebe zu geben.

 

Die schwache Frau, das abgewiesene Mädchen, die ihre weibliche Macht, ihren Wert und ihre Würde verleugnet, lernt ihre Liebe zu sich selbst zuzulassen, ihre eigenen Energiesäulen zu errichten und ihre Eigenmacht zu entdecken. Der Seelenpartner bringt sie buchstäblich in die Eigenständigkeit. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie leidensfähig sie ist und wie lange sie sich die Zurückweisungen gefallen lässt, bevor sie endlich ihre Nabelschnüre einrollt, sich umdreht, ihre Aufmerksamkeit von ihm abzieht und sich AUSSCHLIESSLICH ihrem eigenen Leben widmet! Sie wirft ihr Bettelgewand ab und erweckt die Königin. Sie begreift, dass ihre Liebe ihr Schutz ist und dass sie eine ewig sprudelnde Quelle in sich hat und nicht auf die Liebe anderer angewiesen ist.  Sie kommt buchstäblich vom Mangel in die Fülle, oft auch finanziell.

 

Eine Frau, die zu sich selbst erwacht ist und sich selbst emotional und anderweitig zu versorgen gelernt hat, entlässt den Mann aus seiner Versorgungspflicht. Sie braucht ihn nicht mehr für ihre emotionalen Defizite. Sie wartet nicht länger auf ihn, in ihr ist keine Sehnsucht mehr danach, geliebt zu werden. Sie kümmert sich um ihr eigenes Leben, ist sich selbst Freude und Liebe genug, gibt sich dem hin, was ihr Spaß macht und lebt ihre Visionen.

Der männliche Seelenpartner hat unterdessen seine eigenen Aufgaben zu erledigen, um wieder wahrhaft liebesfähig zu werden. Er wird zeitgleich seine Vergangenheit bereinigen, seinen alten Wege verlassen und neuen Mut im Herzen schöpfen. Er wird seine Heldenreise antreten als Krieger des Herzens.

Sie begegnen sich neu, wenn beide aus ihren alten Lebensstrukturen entwachsen sind. Wenn aus Kleinheit, Angst und Selbstzweifel wahre innere Größe, Mut und Freiheit im eigenen SEIN geworden sind.

 

Der Mann lernt zu lieben und die Frau lernt, wieder Liebe zu sein

 

Die Frau darf nun wieder passiv werden gegenüber den Männern und sich erobern lassen. Sie ist der Ohnmacht entwachsen, abhängig zu sein von der Liebe anderer und in ihre weibliche Macht zurückgekehrt. Sie weiß um den Wert ihrer weiblichen Energie für den Mann und kann sich entspannen in ihr eigenes Sein. Sie wird erst dann dem männlichen Prinzip dienen, einen Mann erhören und sich ihm ganz und gar hingeben – emotional, geistig- seelisch- körperlich, wenn er ihr sein Herz vollkommen geöffnet hat und nichts mehr zurückhält.

 

Mögen wir alle in die Liebe erwachen.

 

© ute strohbusch 17.01.2015




 

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Kommentare: 84
  • #1

    Claudia (Mittwoch, 21 Januar 2015 08:28)

    Dieser Text, liebe Ute, ist so wertvoll!!! Ich hoffe, du weißt das! Tausend Mal DANKE dafür.

  • #2

    Time Less (Donnerstag, 22 Januar 2015 10:16)

    Vielen herzlichen Dank <3

  • #3

    Sabine Ben Hamida (Donnerstag, 22 Januar 2015 15:17)

    Wow, dieser Text berührt mich ganz tief im <3, wunderschön! Ein GROSSES Danke.

  • #4

    Kerstin (Donnerstag, 22 Januar 2015 16:33)

    Dieser Artikel ist einfach nur wundervoll... genau darum geht es .... nun macht es bei mir "endgültig" klick !!!! Danke, liebe Ute :-))

  • #5

    anonym (Donnerstag, 22 Januar 2015 21:22)

    Vielen lieben Dank, für dieses teilen. Dein Text ist so wertvoll und sehr gut zusammengefasst worden von dir. Spitze

  • #6

    si*** (Donnerstag, 22 Januar 2015)

    Wow! Hammer! Seit Jahren suche ich nach dem Kern. Es ist, als ob du alle Lebenspuzzleteile gesammelt und in knapper, klarer Sprache ein Bild daraus gemacht hast. Ich weiß gar nicht, wie ich mich dafür bedanken soll.

  • #7

    Hans (Freitag, 23 Januar 2015 13:28)

    Ein erweckender Text. Auch aus der Sicht eines Mannes sehr stimmig.

  • #8

    m.q. (Montag, 26 Januar 2015 13:21)

    Wundervoll! Vielen, vielen Dank!
    Der Text berührt mich tief.
    Er beschreibt wunderschön, was es zur Heilung der Mann-Frau-Beziehung bzw. der Weiblichkeit & Männlichkeit braucht.
    Danke!

  • #9

    Anke P. (Montag, 26 Januar 2015 14:40)

    Super gut erklärt und auf den Punkt gebracht. Wunderbar! Vieles in meinem Leben bekommt nun einen Sinn. Danke!

  • #10

    Anastasia (Sonntag, 01 Februar 2015 21:46)

    der Text ist tiefsinnig, lernreich und sehr berührend

  • #11

    Ilka (Sonntag, 01 Februar 2015 22:15)

    Hammer! Man fühlt das es so ist. Ganz tief drin sagt eine Stimme: So ist es.

  • #12

    Petra (Montag, 09 Februar 2015 16:28)

    Jede Frau hast so eine Ahnung in sich selbst, Gefühle, Intuition. Aber du bist die Frau, die es ausspricht und erklärt und zwar so gut, dass das ganze difuse Zeug in einem zu einem klaren Bild verschmilzt. Nirgends habe ich bessere Texte darüber gelesen als bei dir. Und es schwirren Unmengen an Wissen und Pseudowissen im Netzt rum. Unbezahlbar! Danke!

  • #13

    joy (Freitag, 13 Februar 2015 17:23)

    Merci becoup

  • #14

    Petra-Michaela (Sonntag, 15 Februar 2015 19:18)

    Klasse!! Klar und präzise.DANKE

  • #15

    Siranus (Sonntag, 15 Februar 2015 23:21)

    Ich danke Dir sehr für diese wahren Worte, liebe Ute. Toll erklärt. Mehr davon!
    Von Herzen, Siranus <3

  • #16

    Nathali (Montag, 16 Februar 2015 11:37)

    Liebe Ute, dieser Text ist einzigartig wertvoll.
    Du hast alles so klar und deutlich erklärt.
    DANKE DAFÜR <3

  • #17

    Monika (Dienstag, 17 Februar 2015 00:14)

    ich bin grad tief berührt... hoffentlich finde ich diesen weg. es ist das was ich mir von herzen wünsche. wohl schon immer.
    herzlichen dank.

  • #18

    Kurt (Dienstag, 17 Februar 2015 22:11)

    Und wie soll ich vom Mangel in die Fülle kommen .

  • #19

    renate gabriele kloibhofer (Mittwoch, 18 Februar 2015 09:52)

    wunderbar auf dem punkt, wunderbare wortwahl.....die nabelschnüre einrollen...yeah ! DANKE !

  • #20

    smoomy (Mittwoch, 18 Februar 2015)

    Schon mal was von lesbischen oder schwulen beziehungen gehört?
    Der text ist nur schon schlecht weil er nur zweigeschlechtlich denkt. Menschen sind mehr als nur mann und frau...

  • #21

    Ana L. (Mittwoch, 18 Februar 2015 10:47)

    Hallo Frau Strohbusch,
    kein Text über das männliche und weibliche Urprinzip hat mich die letzten Jahr mehr angesprochen wie der von Ihnen geschriebene.
    Klar, prägnant, authentisch ohne esoterische abgehoben daherzukommen.
    Ich schreibe selbst hauptsächlich Poesie und auch Prosa manchmal.
    Ihre kraftvollen Zeilen bestätigen mich auf meinem Weg und lassen hoffen, dass die Wendezeit tatsächlich jetzt kraftvoll sich im Leben zeigt.
    Ich würde mich freuen Ihnen irgendwann mal persönlich zu begegnen.
    Herzensgrüsse
    Ana

  • #22

    Barbara Rieger (Mittwoch, 18 Februar 2015 23:59)

    Von Herzen Dank dass du es so wunderbar in Worte verfasst hast wie es mir im vergangenen Jahr ergangen ist, jetzt endlich verstehe ich es wirklich und kann es ganz als göttliches Geschenk annehmen!

  • #23

    Ursula Reichetzeder (Donnerstag, 19 Februar 2015 06:53)

    vielen Dank für diese umfassende Beleuchtung des Weiblichen und Männlichen und die Verstrickungen, aus denen sich immer mehr Menschen zu befreien versuchen. Gerade in diesem Bereich geschieht noch so viel Bewertung, die einfach nicht förderlich für unsere Beziehungen ist.

  • #24

    E. (Donnerstag, 19 Februar 2015 12:42)

    Dieser Text ist einfach essenziell und begegnet mir in einer Bereitschafts- u. Wandlungsphase......SPANNEND!

  • #25

    Lydia Maia (Donnerstag, 19 Februar 2015 16:10)

    Liebe Ute, heute am Tag der Schwarzmondin ( der bei mir stark mit dem Energiefeld der verstorbenen Ute Shiran verbunden ist), lese ich nun Deinen Text! und freue mich so sehr über diese tiefe Verbindung und bin voller Dankbarkeit! Alles ist miteinander verwoben... so wie Du es in Worte zum Ausdruck bringst, so spüre ich es in mir - und dafür danke ich Dir von Herzen! Und ich weiß, dass es JETZT an der Zeit ist, in den Spiegel zu schauen, nicht mehr wegzulaufen - mir selbst die Krone aufzusetzen und mir erlauben, mich zu ermächtigen. Denn nur darum geht es.... ich brauche im Außen gar nichts mehr zu tun.... und genau das ist die größte Lernaufgabe! Danke für das Erinnern - In Lak'Ech - Namaste

  • #26

    Ilka (Donnerstag, 19 Februar 2015 19:15)

    Na da hast du aber bei jemanden die Knöpfe gedrückt, Ute! :-))) Nur komisch, dass immer die, die sich getroffen fühlen und was zu bemängeln haben, sich anonym äußern. Da gebe ich den Rat: Lieber mal das "Ungleichgewicht" bei sich selbst suchen. Und falls nicht möglich, einfach weiterblättern.

  • #27

    fanciulla (Donnerstag, 19 Februar 2015 21:16)

    Viele Ansätze des Textes finde ich durchaus schön und brauchbar, aber....puh, die Charakterisierung der Königin finde ich ja ziemlich unsympathisch! wie eine egoistische Diva! Und das soll das Ziel sein?? Bzw. "normalerweise" sein?? Entschuldigung, aber damit kann ich mich wirklich nicht identifizieren. Für mich klingt das nach Rechtfertigung für Egozentrik und Zickigkeit.

    Klar will jede Frau im Prinzip ihr inneres Kind befreien und aus all den Defiziten, die sie emotional in ihrem Leben erfährt (denn welche Frau erlebt ihre Kindheit und die dort erfahrenen emotionalen Bindungen wirklich als etwas Mangelloses?), sich weiterentwickeln.

    Dennoch danke für die Anregungen.

  • #28

    Rebecca (Freitag, 20 Februar 2015 13:00)

    jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

  • #29

    Carma (Freitag, 20 Februar 2015 17:44)

    Liebe Ute,
    ich fühle mich verstanden :) und ja, kann voll und ganz zustimmen. danke für die Erkenntnisse. Herzliche Grüße

  • #30

    Heike F. (Sonntag, 22 Februar 2015 22:21)

    Liebe Ute, jedes Wort trifft auf Resonanz in mir. Du bringst das Unfassbare in Worte. Und ob es später eine noch tiefere Ebene gibt, interessiert hier nicht. Denn du zeigst genau den Weg, den viele Frauen derzeit gehen, aber nicht immer begreifen. Durch dich wird alles klar und es gibt nur ein großes inneres JAAAAAA!

  • #31

    Heinz Meier (Mittwoch, 25 Februar 2015 12:25)

    Hallo Fr. Strohbusch!
    Alle Achtung!!!! Das ist wirklich kein Stroh das Sie hier Dreschen!!!! Mir fehlen im Augenblick die Worte.
    Eine Frage: Haben Sie noch zwei weibliche Begleiter?

    Nach alten Sagen, erscheind Ihr nur im Dreiergespann!

    Liebe Grüße von Heinz!

  • #32

    Karin (Mittwoch, 25 Februar 2015 23:51)

    Liebe Ute,
    Du bist so toll. Ich will auch so sein wie Du. Wieviel muss ich dafür zahlen?
    ganz lieben Gruss
    Deine Karin

  • #33

    Ariane (Freitag, 27 Februar 2015 00:31)

    Unendlich schöner Text. Merci <3

  • #34

    Lydia (Freitag, 27 Februar 2015 03:28)

    Danke. So erhellend und klar. "Meinen Weg" aka unser aller Weg beschreibt's.

  • #35

    Christof (Freitag, 27 Februar 2015 12:42)

    Vielen Dank! Toller Text..... ich musste/durfte weinen :-)

  • #36

    robert knapp (Samstag, 28 Februar 2015 06:01)

    ich bin seit jahren verliebt und wusste nicht weiter . es gibt so viel information und menschen. aber dein text ist reine erleuchtung , eine zusammenfassung der menschlichen entwicklung und der wegweiser für mich. alles liebe aus riegersburg robert

  • #37

    heike (Sonntag, 01 März 2015 11:44)

    Danke für den tiefen klaren klang, der aus deinen Worten aufsteigt! ... meine Zellen in tiefe Schwingung bringt, mit dem gefühl, dass Heilung sich wie Wellen auf dem Wasser ausbreitet, durch Raum und Zeit.

  • #38

    Helga (Mittwoch, 04 März 2015 22:10)

    Ja dem stimme ich voll und ganz zu! glg

  • #39

    julia (Freitag, 06 März 2015 18:28)

    danke für diese wahrheit -ich darf sie jetzt mit fast 70ig jahren leben -erfahren dankend dasein

  • #40

    Christian Malzahn (Mittwoch, 11 März 2015 23:12)

    Hola Ute, danke für den gut verfassten Text. In den meissten Punkten finde ich ihn sehr stimmig.

    lg
    Christian

  • #41

    René Marquardt (Dienstag, 17 März 2015 12:10)

    Ein sehr aufschlussreicher und berührender Beitrag, vielen Dank <3

    Herzliche Grüße

    René

  • #42

    Melanie Reimering (Donnerstag, 19 März 2015 19:19)

    Sinnvoll... und sehr wichtig! Diesen Text werde ich weiter empfehlen. So etwas findet man ja nur (selten) im WWW. Vielen lieben Dank!

  • #43

    Kai-Uwe (Donnerstag, 19 März 2015 23:17)

    Also ich muss sagen: ich bin echt überrascht und angetan und es setzt bei mir einiges in Gang über das ich nachdenken werde.

  • #44

    Bettina (Sonntag, 22 März 2015 22:31)

    Ich liebe dich
    nicht nur, weil du bist wie du bist,
    sondern weil ich bin wie ich bin,
    wenn ich bei dir bin.

  • #45

    Heike (Dienstag, 31 März 2015 09:49)

    Danke aus tiefstem Herzen für diesen Text, der das ganze Dilemma so treffend und vollständig beschreibt.

  • #46

    Andrea (Mittwoch, 15 April 2015 19:54)

    Tief im innern.....
    Liebe Ute, Du hast mir in diesem Text mein Leben im letzten Jahr bis auf den Punkt erklärt, ich weiß jetzt sicher das ich auf dem richtigen Weg bin....
    So kann ich meinen Seelenpartner den ich im letzten Jahr kennen gelernt habe sehr entspannt gehen lassen und mich seit einiger Zeit intensiv um mich kümmern, und das ist so wohltuend
    Namastè

  • #47

    Ger Li (Dienstag, 28 April 2015)

    Wouw....ein langer ausführlicher Text....aber wirklich wahrhaftig....ich bin sprachlos

  • #48

    Isabelle (Samstag, 16 Mai 2015 15:53)

    Schon sehr spannend, offenbar für mich ein wirkliches Thema. Ich kann absolut nicht verstehen, es in Bezug setzen zu mir selbst. Was heißt das 'Liebe sein'? Was heißt es 'in der Weiblichkeit kraftvoll sein' ? Unstrukturiert, ein Gefäß brauchend? Der Text, ich spüre es, ist elementar richtig, und genau deshalb verstehe ich es nicht. Was sind das für Emotionen? Für mich erscheint es soweit weg. Es ist für mich leider ein rein theoretisches Konstrukt, dem ich keine konkrete Fülle für mich selbst geben kann.

  • #49

    Silke (Mittwoch, 03 Juni 2015 11:38)

    Danke, berührt mich vom tiefsten Herzen

  • #50

    Suzette (Mittwoch, 17 Juni 2015 14:46)

    Wunderbar! Hat mir sehr geholfen und mich bestätigt - und mir geholfen mich zu lösen von Illusionen und Co. - Freedom !!!

  • #51

    Barbara (Donnerstag, 18 Juni 2015 13:01)

    Danke, bin tief berührt.

  • #52

    Herzmann (Donnerstag, 18 Juni 2015 20:22)

    Ich vermisse den Abschnitt:
    ==> Die Sehnsucht des Mannes <==
    ... oder etwas vergleichbares. :-(

  • #53

    Katja (Freitag, 19 Juni 2015 11:13)

    Danke!

  • #54

    Aros Sharon Petzelberger (Samstag, 20 Juni 2015 10:42)

    vielen Dank für diesen wundervollen Text!
    Alles Liebe,
    Aros

  • #55

    Sybille (Samstag, 20 Juni 2015 20:00)

    JAAAAAAAAAA!!! Genau das ist es. Wunderbar, danke für diese Wahrheit!

  • #56

    onmyway (Mittwoch, 24 Juni 2015 14:12)

    Hallo Frau Strohbusch,

    vielen Dank für den tollen Beitrag.

    Kann es auch sein, dass der männliche Seelenpartner bereits bzw. noch gebunden in einer anderen Partnerschaft ist???

  • #57

    Sahira (Sonntag, 05 Juli 2015 18:02)

    super schön geschrieben! Danke für die guten Hinweise. :)))

  • #58

    athanassios (Mittwoch, 15 Juli 2015 16:58)

    Ich forsche Mann-Frau-Beziehung seit dem ich denken kann, da ich wie die meisten von uns in gestörten Familienverhältnissen aufgewachsen und naturlich davon geprägt. Nach akademischem Studium der Naturwissenschaften ohne befriedigende Antworten auf fundamentalen Fragen wie diese, die aber weitreichende Konsequenzen auf allen Bereichen des Lebens haben, in Hinblick auf Sinn, Glück, Freude, Erfolg und Gesundheit, sprich Nachhaltigkeit, ging ich in das Studium von Philosophie, Psychologie und Mythologie über. Nach insgesamt bald dreißig Jahren Studium und Erfahrungen bin ich dabei meine Ergebnisse zu systematisieren und zu formulieren. Ich weiß noch nicht, wie sie dazu gekommen sind liebe Ute aber ich freue mich sehr, dass wir im Prinzip auf dasselbe Ergebnis kommen. Ein Glück! Ganz herzlichen Gruß und viel Erfolg damit!

  • #59

    Su (Donnerstag, 23 Juli 2015 21:51)

    Ein toller Beitrag. Danke

  • #60

    Siegelbruch (Samstag, 25 Juli 2015 21:30)

    Auf der folgenden Seite unten, findet ihr die Lösung der oben aufgeführten Problematik, im dort geposteten Buch "DIE GÜCKS_EHE", ab Seite 27 wird der Kern der Sache behandelt:
    http://upvs.wordpress.com/die-selbsterkenntnis-als-peinlicher-aspekt-den-niemand-gern-entdeckt/

    Siegelbruch

  • #61

    Lilith Siebenstern (Dienstag, 28 Juli 2015 12:44)

    Herzallerliebste liebe Ute,
    liebster Christian,
    ich bin sosehr tief berührt und es klingt so unendlich stimmig und wunderschön in mir, was Ihr veröffentlich habt ... Und es ist, als hätte dieser Text, diese Gedankenwelt, der Sinn, die Bedeutung das Instrument in mir, eine riesige, wundervolle Glocke, die mich VOLL Überzeugung ausmacht und die schon ins Schwingen gekommen war, endlich ganz und gar zum Schwigen und klang-VOLL tönen gebracht hat. Ein sooo eigen-machtvoller warmer, wunderschöner VOLLER dunkler Liebes-Ton, modulierend, voller singender Obertöne, die glücklich aufsteigend in höchste Höhen vibrieren in Hingabe an die unbändige, göttliche Lebens-Lust ... Ich bin sooooo dankbar für diesen Impuls in die richtige, zukunfsweisende, wunderbare Zukunft, die schon angebrochen ist für mich als Füllhorn von Liebe und Lebens-Glück und ich gehe durch ein weiteres Tor, das Tor dieser enorm erweiterten Wahrnehmung weiter hinein in mein Leben, die zu sein, die ich in Wirklichkeit bin ... Mein Herz schläagt wie wild, vor lauter Zustimmung ... DANKESCHÖN, so sehr!
    Allerherzlist, Edith, die Lilith

  • #62

    Lilith Siebenstern (Donnerstag, 30 Juli 2015 19:50)

    Liebe Ute Stohbusch und lieber Christian Malzahn,
    hier möchte ich noch etwas anfügen:
    was hier beschrieben ist, ist, wie ich meine, im Bild von Mädchen (Jungfrau) und Mutter (Weib) und nur ansatzweise der Dame (die früher nur der Weisen Alten zugänglich war).
    Es ist die "Dame" in UNS jedoch unmittelbar, jetzt, mit Anbruch dieser Zeit für UNS erreichbar. Die Dame, die alles überblickt, Gelassenheit lebt, die, die sich auf sich (und ihr) Selbst besinnt, aus sich selbst heraus existiert, die, die Alles weise und in Liebe lenkt und die das Weib und das Mädchen, die sie umschließt und die gerne miteinander im Streit liegen, befriedet und eint. Die Dame, die Königin, die die Liebe so verfeinert, daß sie aus der Kälte heraus kühle Gelassenheit und Vertrauen ins Leben moduliert, die aus dem Kämpferischen das Überzeugende macht, durch eigenes Vorleben Ihrer Wertvorstellungen, Ziele, Einstellungen und Ideale in manifeste Taten. Die, die auch durch liebevolles Anleiten, wenngleich nur auf Nachfrage, anhebt und durch ihr Innerstes Selbst Ausstrahlendes, still, unscheinbar fast und so wie unwissend wirkend das Heilende und Heilige innehat. Sie glüht heiß für die LIEBE selbst, mitten im Leben stehend. Die, die die heißen, negativen Gefühle auf verhandelbares, ausgleichendes Niveau, immer liebevoll abkühlt, wenn es sich auch spröde anfühlt, weil sie Unpassendes nicht annimmt, sondern zurückweist, mal engelsgleich ist, wenn sie auf sanfte Energien trifft, die sie fördern und unterstützen will und mal lustvoll und "verdorben" - nach unserer weltlichen Moral - wenn sie die höchste Einheit mit dem Göttlichen, die verfeinerte Sexualität, die heilige Alchemie zum Ziel hat ...
    (Frei aus der EMIN-Philosophie entwickelt)
    Herzlich und warm
    Lilith Siebenstern

  • #63

    Patricia (Samstag, 01 August 2015 17:42)

    Dein Text hat mich voll getroffen! Nach all den Jahren Beziehungsstress und tiefen lustvollen aber auch schmerzhaften Erfahrungen und des Rückzugs (innerlich wie äußerlich), erwacht langsam aber sicher etwas in mir, dass sich verströmen will (nicht nur zum Mann), aber auch den Gral bewußt wählen will, der all die Kraft respektvoll und in Liebe aufnehmen will-Danke!

  • #64

    Monika Escobar (Sonntag, 09 August 2015 00:59)

    Hat mich wachgerüttelt und hilft mir zu verstehen. Danke!

  • #65

    Yin und Yang (Sonntag, 16 August 2015 18:40)

    Es wäre schon viel erreicht, wenn man sich darüber klar wird, dass Mann und Frau sein, etwas ist, was gelernt werden muss, weil von alleine kann es kaum gelingen, zu stark sind die alten Mustern, die in uns, von den Vorfahren übergestülpt, wirken.

    lg

  • #66

    Beate Führer (Montag, 17 August 2015 20:08)

    Wunderbar! Mein Kompliment liebe Ute Strohbusch - für diese fein-sinnliche Intepretation eines komplexen Themas. Da fällt mir spontan ein Zitat von Ernst Ferstl dazu ein:
    "Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang,
    sondern der Zusammenklang." - so nähren und ergänzen sich das Weibliche
    und das Männliche! Liebe heil-voll ... mit 100% Hingabe.
    Der Lebenschlüssel: Liebe ... Wertschätzung und Dankbarkeit.
    Ich habe ein passendes Gedicht (3-Zeiler) geschrieben
    und ich hoffe - ich bereichere damit unseren gemeinsamen Horizont:
    #Haiku
    Ich bin.
    (M)eine Antwort.
    Liebe.
    bf. 2014
    Herzlichen Dank und meine besten Segenswünsche
    Beate

    PS. Die weibliche Kraft liegt auch in ihrer Intuition!
    ... neben ihrer Herzensgüte!
    Und ja, jeder Mann ist auch das Kind einer Frau.
    Deswegen sollten Männer ihre Frauen liebevoll behandeln, damit die Frauen
    >seelenstark< ihre Liebe weitergeben können - nährend wirken können,
    anstatt durch Gewalt seelisch und körperlich krank zu werden.
    Daran krankt unsere ganze Gesellschaft; man könnte auch sagen in einem
    oder besser gesagt, durch ein Patrichat, schadet der Mann nur sich selbst
    (Ursache & Wirkung)!
    Die "Mutter" nährt ... diese Erde ... die ganze Welt.
    Jeder Mann sollte sich fragen, wovor habe ich Angst?
    Denn, wir wollen doch alle geliebt werden ... und in Frieden und Harmonie leben;
    drum liebe ... habe Mut zur Liebe! Erkenne die Angst hinter Angst - Lebe(n) oder Tod!
    Deine Liebe ist reine Lebendigkeit - das Leben selbst.
    Du bist (D)eine Antwort! Introspektion ... <3
    Ich glaube an die Kraft der Liebe,
    und dass wir alle miteinander verbunden sind.
    LEBEN ... alle Substanzen und Organismen,
    ob organisch oder anorganisch, sind mit Leben (Lebens-Energien) erfüllt.
    Fein - oder grob-stoffliche Energien ... weiblich oder männlich ...
    das Schöpfungsprinzip Leben.

  • #67

    Feline (Samstag, 22 August 2015 13:08)

    Eine tolle Beschreibung/ Erklärung! Auf den Punkt formuliert.
    Ich habe es genau so erlebt und gefühlt,und bin auch noch mittendrin in diesem Prozess.
    Am Anfang habe ich diesen Seelenpartner, der mich aufgeweckt hat verflucht und wünschte, dass ich ihn nie getroffen hätte. Ich war der Meinung, er sei Schuld an meinen höllischen Seelenschmerzen.
    Inzwischen bin ich sehr dankbar, denn auch wenn es eine schwere Zeit war, so bin ich mir jetzt Bewusst, dass ich die Schöpferin meiner Gedanken und meines Lebens bin.
    Gerade rechtzeitig ( es kommt immer alles im genau richtigen Moment zu uns!) um meinem pubertierenden Sohn ein liebevolles Beispiel und Anleitung zur Selbstliebe zu sein.
    Auch wenn es oft so ist, dass die Frauen vorweg gehen, so wichtig ist es, dass auch die Männer einen Weg voller Selbstliebe finden.
    Sonnige Grüße!

  • #68

    Marion (Sonntag, 23 August 2015 09:28)

    Liebe Ute,
    ich liebe deine Texte. Ich könnte das nie in Worte packen, das Leben und das Sein, wie ich es sehe und erlebe. Im großen Ganzen und im Kleinen. Du kannst das, wie die großen Philosophen.

    Beste Wünsche, du machst es mir so leicht.
    Love M.

  • #69

    Marjo (Montag, 24 August 2015 11:40)

    Alles was beschrieben wird im tekst, ich bin mitten drin und bejahe alles was drin steht. Danke!

  • #70

    melek pia (Sonntag, 13 September 2015 00:33)

    ganz toll geschrieben und sehr viel wert. danke

  • #71

    Olivia (Sonntag, 20 September 2015 13:27)

    Wunderschön geschrieben! Vielen Dank dafür!

  • #72

    shanti (Freitag, 16 Oktober 2015 14:41)

    hallo ute.
    danke für deine einhellenden worte! es ist als würden alte knöpfe gedrückt werden, die lange niemand beachtet hat.
    was mich jedoch beschäftigt ist dieser gegensatz in deinem text. auf der einen seite ist da die königin, die sich keine gedanken darum macht und IST WIE SIE WILL. auf der anderen seite sollte sich eine frau einem mann nicht zu schnell sexuell öffnen. was ist aber nun wenn die anima (bspw. zyklusbedingt) recht ausgeprägt ist und frau einfach eine art gier nach einem mann verspürt und den akt mit ihm vollziehen möchte? egal ob nun gleich nach dem kennenlernen oder erst nach wochenlangem "hin und her".

    ist sie dann einer königin nicht würdig?

  • #73

    Jutta (Dienstag, 20 Oktober 2015 20:13)

    Danke, für den schönen Text, er beschreibt dass, was viele im innersten spüren und fühlen , aber sich nicht trauen es zu Leben.

  • #74

    Nadine (Montag, 16 November 2015 18:07)

    Wow....ich kann nicht aufhören zu weinen, wundervoller Beitrag! DANKE!

  • #75

    Lisa (Donnerstag, 10 Dezember 2015 18:09)

    Soooo schoeen geschrieben! Danke!

  • #76

    Theo (Montag, 25 Januar 2016 10:15)

    Danke für den sehr guten Beitrag, in unserer Seelenpartnerschaft sind die Rollen vertauscht. Ich kann den Grund letztlich nur vermuten, denke es liegt an unserem Alter, beide 54 Jahre und in den Wechseljahren.

  • #77

    Julian (Mittwoch, 17 Februar 2016 21:26)

    Ganz toll geschrieben liebe Ute!

  • #78

    ein mann halt ... (Mittwoch, 17 Februar 2016 23:55)

    "der mann" ... wer ist das denn? das niedrig-männliche? das hoch-männliche? da dreht sich's mir. woher weiss denn ... ach - halt. HALT. ja - halt. ich halte räume, zeiten, möglichkeiten offen. für wen? für meine frau. wozu? weil es meine aufgabe ist? warum? weil ich meine frau liebe. aber: ich käme niemals auch nur auf die idee, mir sagen zu lassen, was an mir hoch- oder niedrig-männlich wäre. ich halte das einfach im werden. und so gefällt mir das. ich glaube, als ich den text auf mich habe wirken lassen und be- oder verschmutzen gelesen habe, wurde mir übel. ich glaube, da hat sich was gedreht. aber hey: wer weiss. ich bin halt nur ein mann. ich wurde auch nicht zum mann durch eine frau. auch nicht durch meine mutter. männer haben mir beigestanden, mann zu werden. vom jungen zum mann transformiert: durch männer. niemals durch frauen. das weibliche aufnehmen, "pflücken" - ja was sonst? aber : das "transformieren"? in was? wohin? beHALTen gar? verstehe ich nicht. ergibt in mir keinen sinn. austauschen-polar sich ergänzen-etwas männliches dem weiblichen schenken. ja-das gebe ich ganz gern hin. und beHALTE es gerade NICHT.

  • #79

    Marcell (Donnerstag, 18 Februar 2016 09:32)

    Es hat sich ein kleiner Fehler in der Charakterisierung ganz am Anfang eingeschlichen. Es heißt dort: "Die männliche Energie schützt und hält die weibliche Energie, gibt ihr ein Gefäß, einen Rahmen, eine Sicherheit und Struktur, in der sie sich an sich selbst hingeben und entfalten kann." - Die Hingabe des Weiblichen dient aber natürlich NICHT nur sich selbst, das wäre blanker Egoismus, sie gilt vielmehr dem durch das Männliche bereitgestellten Potenzial, oder mit anderen Worten dem Kind.

  • #80

    robert knapp (Samstag, 20 Februar 2016 08:08)

    ich danke dir für diesen Wegweiser. Alles liebe von mir.

  • #81

    so-sein (Montag, 14 März 2016 18:52)

    Auch ich danke für diesen inspirierenden Text. Ich hab ihn immer wieder gelesen.

    Was für mich offen bleibt: Warum wird zuerst fein getrennt zwischen weiblichem Prinzip (Anima) und männlichem Prinzip (Animus) und auch gesagt, dass wir immer beide Anteile haben, um dann später aber ganz generell von Mann und Frau zu reden? Das klingt dann doch nach einer idealisierten einfachen Welt (Mind-Karotte), wo ein vollkommener Animus eine vollkommene Anima hält, obwohl sie sich gegenseitig auch gar nicht mehr wirklich brauchen würden.

  • #82

    Peter (Montag, 04 April 2016 11:20)

    Liebe Ute ich danke dir für diesen Artikel auf den ich jetzt gestoßen bin. Du beschreibst genau das was ich erlebt habe und noch erlebbar aber jetzt spüre das ich als Mann aus dieser Bedürftigkeit herauskomme. Das weibliche mütterliche Prinzip in einem Mann zu heilen ist etwas was ich mir vorgenommen habe in diesem Leben und so wurde ich oft damit konfrontiert und habe es zum größten Teil schon geschafft mich daraus befreien allerdings fehlt mir noch das letzte Puzzleteil danke

  • #83

    Peter (Sonntag, 22 Mai 2016 12:41)

    Danke Ute, für diese klaren und hoffnungschaffenden Gedanken. Sie haben mich erreicht, inspiriert und wirken nach in der Besinnung auf meine persönliche Entwicklung.
    Den Hinweis auf den Wertschätzungsbeitrag finde ich klasse! Ich wünsche Dir, dass Du diese wertvolle Gedankenwelt weiter kostenfrei allen Interessierten zur Verfügung halten kannst.

  • #84

    Kerstin (Sonntag, 10 Juli 2016 15:45)

    Oooohhh.... liebe Ute.... ich "dachte", ich hätte das, was du lehrst, schon längst verinnerlicht.... nein.... jedes erneute Lesen lässt mich neue "Aha's" erleben .... dafür danke ich dir von Herzen!!!!!