Wenn die wahre Liebe erwacht (Teil 1)

Es ist nicht das Herz, welches verletzt werden kann, denn die Liebe kennt keinerlei Urteil. Es ist unser Elfenbeinturm aus Idenditäten, Widerständen und Glaubensmustern über uns und die Welt, der so weh tut, und den wir um unser Herz errichtet haben. Der Turm, in dem wir uns verschanzt haben, um unser Herz vor Verletzung zu schützen. Es sind aber genau diese Mauern, die so schmerzen und verletzen, wenn sie jemand berührt. Es sind unsere Urteile, die wir der Liebe wie schwere Steine in den Weg gelegt haben und aus denen im Laufe der Zeit dicke Mauern wurden. Jeder einzelne Stein ist ein bewusstes oder unbewusstes NEIN zum Leben, ein Misstrauensvotum, und jeder dieser Widerstände tut weh.

Trotzdem suchen wir ein Leben lang nach jemandem, der den Weg in unser Herz findet, der die Steine wegräumt. Er soll sie nur nicht berühren und nicht drauftreten! Das funktioniert nicht.

(c) Ute Strohbusch 2016

             Der Elfenbeinturm beginnt zu wanken

 

Warum haben wir bloß so viele Bedingungen und Erwartungen an den Menschen, den wir angeblich "lieben"?!

Er/Sie muss so und so sein, sich so und so verhalten, soll in uns dadurch das verlorene Vertrauen wiedererwecken, uns ständig bestätigen, uns unseren verlorenen Wert zurückgeben, treu sein, aufmerksam, eigentlich ununterbrochen unsere Selbstzweifel und Ängste beruhigen. Das sind die Bedingungen, von den wir annehmen, sie bieten einen schmerzfreien Zugang zu unserem Herzen.

 

Wir versuchen unser Herz vor Verletzung zu schützen, aber es braucht keinen Schutz. Es sind die Schutzmauern selbst, die unser Leben schwer machen und die weh tun, wenn dann das Leben dagegen prallt. Und je mehr sich das Leben an unseren Steinen bricht und es schmerzt, desto höher ziehen wir die Mauer. Und irgendwann schauen wir von oben aus dem Turm herab und sehen nur noch "schwache Männer", die uns in unserer Wolkenkemenate sowieso nicht erreichen können. "Er ist noch nicht so weit wie ich", "er tut dies oder jenes nicht", "er kann sich nicht entscheiden"... usw. Wir schauen von oben herab durch die Brille unserer Urteile und hoffen heimlich auf jemanden, der groß genug ist, uns zu halten. Die Schale (das männliche Prinzip) soll ja gefühlt größer sein als der Inhalt (das weibliche Prinzip), um es aufzunehmen, um mir das Gefühl zu geben, mich endlich hingeben zu können, loslassen zu können. Das "Fisherman's Friend-Prinzip": Bist du zu stark, bin ich zu schwach :-))

 

Aber jedes unserer Urteile und Bewertungen macht den, den wir glauben, bedingungslos zu lieben, kleiner als wir uns selbst wahrnehmen. Dabei hoffen wir doch so sehr auf die starke Schulter zum Anlehnen...

Und dann taucht der "Seelenpartner" auftaucht... Bei ihm spüren wir erstmals das Potential, nachdem wir so lange suchen, wir fühlen seine Stärke und Größe... nur dass er leider davon selbst nichts ahnt... meinen wir.

Und nach kurzem Eintauchen ins scheinbar leicht zu habende große Glück kollidiert er direkt mal mit sämtlichen Mauern in uns, vor allem bringt er das tiefsitzende Fundament ins Wanken ;-)

 

Unsere tiefste Sehnsucht ist die Sehnsucht nach unserem Urzustand... dem ungeteilten Sein, dem göttlichen Sein, der göttlichen Liebe, die wir sind. Die wir nur nicht mehr wahrnehmen, weil wir uns in einem illusionären getrennten ICH verloren haben, welches der Verstand durch Denken, Bewertungen und Identifikationen erzeugt hat und ununterbrochen aufrecht erhält,
Ein ICH, welches sich getrennt von allem wahrnimmt und somit ständig in der Polarität der Erscheinungen hin- und hergeworfen ist wie ein führerloses Schiff auf dem offenen Meer,  sich also ständig mit irgendwelchen Gedanken, Ideen, Glaubensmustern, Konzepten und Vorstellungen identifiziert, während es gleichzeit - bewusst oder unbewusst- den Gegenpol ablehnt....

ich bin dies, also bin das nicht. Ich bin intelligent, also bin ich nicht dumm, ich bin friedlich, also bin ich nicht aggressiv, ich bin leise, also bin ich nicht laut... usw. Noch schwerer zu erkennen sind nicht die eben beschriebenen Identitäten, sondern die gewünschten Identitäten. "Ich wäre gern leise, weil laut sein schlecht ist und in der Gesellschaft negativ bewertet wird".

Sobald wir uns mit der einen Seite identifizieren oder sie bevorzugen, sagen wir automatisch NEIN zum Gegenpol. Da aber alles in der Waage sein muss, weil das Ganze ja aus BEIDEM besteht, muss also etwas "außerhalb von mir" scheinbar den Gegenpol übernehmen und sichtbar machen. Aber nur aus unserer Sicht heraus.... derjenige sieht sich nicht als Buhmann, sondern wiederum uns.

 

Da die irdischen Daseinsformen nur erscheinen können durch Dualität (ohne Licht keine Dunkelheit), muss es also zu
jeder Identifikation, die ich innerlich einnehme, den Gegenpol geben... außerhalb von mir. Das, was ich ablehne oder zumindest
ausschließe, bewusst oder unbewusst, projiziere ich auf die Welt. Wir können als sich getrennt wahrnehmendes ICH also niemals nicht identifiziert sein und niemals nicht bewerten.

Und das erschafft unsere Probleme. Denn wir wollen immer nur die als gut oder richtig bewertete Seite und den Gegenpol lehnen wir ab, egal, ob uns dies nun bewusst ist oder nicht. Was wir als gut oder richtig bewerten, kommt aus unseren Erfahrungen und der Vorgabe der Gesellschaft und unserer Erziehung. Stimmt das? Oder bringen wir es bereits mit und machen die entsprechenden Erfahrungen. Es spielt keine Rolle, wer "Schuld" hat. Wir haben früh gelernt, wenn wir mit etwas kollidieren, dass es weh tut,, und haben uns angepasst und Teile in uns unterdrückt, weil wir zu unserer Familie oder der Gesellschaft dazu gehören wollten... mussten, um zu überleben!

Im Laufe unseres Lebens entwickelt sich das wie bei einem Eisberg.. die Spitze unserer Identifikationen "Ich bin, ich habe, ich tue"  ist uns gerade mal noch so bewusst, der größte Teil aber liegt "unter Wasser" ... im Unbewussten... unsere längst konditionierten Gedanken und Gefühle, die wir gar nicht mehr wahrnehmen oder hinterfragen.

Aber alles, jeder Atemzug, jede Sekunde Leben, jede Entscheidung, jeder Gedanke dient nur einem..  wir wollen wieder dort ankommen, wo wir uns ANGEKOMMEN fühlen, wo das SEHNEN nach Vollständigkeit aufhört, wo Frieden herrscht, wo KEIN VERLANGEN nach etwas anderem da ist, wo wir uns nicht mehr als getrennt wahrnehmen.


Das Problem ist nur, dass der Verstand dieses GEFÜHL niemals erreichen kann, weil er ja nur ein Teil ist, welches sich aber als Ganzes sieht und permanent versucht, dies mit vielen Mitteln und auf vielen Wegen zu erreichen. Nur stellt sich leider das Gefühl nicht ein....
Sobald es anstatt eins zwei gibt (Licht und Dunkel, Freude und Traurigkeit, Mann und Frau, ich und du), fühlt sich jede Hälfte davon unvollständig und ist es auch... solange man sich damit identiziert. Denn der Verstand kann sich nicht nicht identifieren. jeder Gedanke ist eine Bewertung. Jedes Wort immer nur EIN TEIL. Jeder Gedanke führt dazu, weiter in der Trennung und somit in der Unvollkommenheit und dem Gefühl des "Etwas fehlt" zu bleiben.
Wir versuchen ein Leben lang mit dem Verstand das Paradies wiederzufinden, dabei hat der Verstand uns erst aus dem Paradies
geworfen und tut es in jedem Augenblick...

Der Verstand kann die Dualität nicht erlösen, er erschafft sie erst. Es gibt nur einen Ort, der die dualen Dinge wieder vereint:

Das HERZ.
Um im Herz zu sein, muss ich vollkommen fühlen und der Verstand hält für einen Moment an. Ich nehme wahr, das Bewusstsein nimmt wahr... ohne zu denken. Stimmt so nicht ganz, lassden wir aber mal als Modell stehen :-) Das Bewusstsein nimmt nicht wahr, es ist. Um etwas wahrzunehmen, braucht es Trennung: Den, der wahrnimmt und das Wahrgenommene. Und das TUN, also das Wahrnemen des Wahrgenommenen, und dies findet innerhalb von Zeit statt. Subjekt Prädikat Objekt. Die Verleimung zu einem scheinbaren Ich. Sobald wir wieder denken, schalten wir zurück in den Kopf, in die Teilung, in die Trennung, in die Unvollkommenheit, in den Mangel und in alle Glaubensmuster und Bewertungen, die wir daraus erschaffen haben.... und in unser Leiden, welches niemals aufhört, egal was wir versuchen. Leiden entsteht aus der Annahme, das etwas fehlt, welches es zu erreichen gibt. Das ICH bleibt Teil, und so hört die Suche niemals auf.

Hinter der Suche/Sucht nach Liebe durch einen anderen Menschen steckt der ständige Versuch, in der Verschmelzung Zweier  für einen Moment dem Verstand zu entkommen und sich als Ganzes zu empfinden.. Ein besonderes Tor ins Einssein ist Sex. Gott hat uns die Lust geschenkt, damit es uns leichter fällt, uns loszulassen und im Moment zu verschwinden :-)

Den Verstand still stehen zu lassen und sich als Ganzes zu fühlen... im EWIGEN JETZT.

Zeit ist ein Produkt des Verstandes. Ohne Denken ist Ewigkeit. Wir tauchen für einen Moment ein in unseren natürlichen Zustand, unser wahres zeit- und raumloses Sein, weil wir in diesem Moment uns keiner "Idee" über uns bewusst sind. Wir sind niemand. Wir sind nur DA. Wir finden für einen Moment Frieden in der Abwesenheit unseres ICHs und erfahren Ekstase und absolute Liebe. Weil wir uns hingeben und loslassen. Unser ICH loslassen.

 

Leider können viele Menschen diese Erfahrung nicht einmal beim Sex machen... weil sie sich nicht loslassen können und ihre Begrenzungen und Ängste behalten, sich zurückhalten, weil sie glauben, sich schützen zu müssen oder dies unbewusst tun... 

sei es aus falscher Scham oder Schuld oder diversen Wertlosigkeiten oder einfach aus Angst, die Kontrolle zu verlieren.

Aber der andere kann dir nicht nehmen, was du fest umklammerst, wie sehr du das auch hoffst oder forderst. Du musst es selbst hergeben. Der andere stolpert zwangsläufig nur über deine Steine und macht sie sichtbar, weil das weh tut.

Tja... die Suche nach der Verschmelzung im EINEN.

 

Dass das nicht mit jedem Menschen funktioniert ist klar, oder? Wir kommen mit einem Menschen immer nur soweit wie er uns durch die Filter seines Ichs in sein Herz lässt... und dies ist IMMER der Spiegel unseres eigenen Elfenbeinturms. Je mehr Mauern, desto mehr hat der andere die passenden Muster, die mit unseren Steinen kollidieren. Resonanzgesetz. Man hat niemals den falschen Partner oder die falschen Lebensumstände.


Ja... und jetzt kommt die große Ent-Täuschung... nämlich der Glaube von uns Frauen, dass WIR diejenigen sind, die lieben, und die Männer im Verstand sind und keine oder weniger Gefühle haben und erst noch sooo viel lernen müssen... natürlich von uns :-)

 

An einem bestimmten Punkt deiner Erfahrung mit deinem Seelenmann, machst du eine erschütternde Festestellung:

                                                                                        Es ist umgekehrt!

Doch hierzu mehr im zweiten Teil, erstmal zurück zu unserer Suche nach dem Urzustand... dem göttlichen ungeteilten Sein.


Wir "kommen in diese Welt" und sind noch EINS...  Aber mit der Herausbildung unseres Verstandes erzeugen wir ein ICH und die restliche Welt. Nach und nach. Je älter wir werden, desto mehr zerlegen wir in Einzelteile und machen Unterscheidungen. Der brillanteste Verstand ist zugleich auch der fragmentierteste.

Wir kommen in dieser unvorstellbaren Liebe und erzeugen nach und nach durch den sich herausbildenden Verstand immer mehr Geteiltes, d.h. wir entfernen uns vom EINS und empfinden immer stärker die Abwesenheit und Trennung "von der Einheit".

Wir entwickeln duale Gefühle und entwickeln vor allem die Basics unter all unseren Emotionen: Schuldgefühle.
"Mit mir muss etwas nicht stimmen, weil ich nicht mehr die ungeteilte Liebe fühlen kann... Mit den anderen muss etwas nicht stimmen, weil sie  mir nicht das Gefühl ungeteilter Liebe vermitteln wollen oder können."

Das ist der biblische Rauswurf Luzifers aus dem Himmel. Das ICH trennt sich als illusorischer Teil vom Ganzen und fühlt sich aber gleichzeitig aus dem Ganzen verstoßen, weil es das Gefühl des Einsseins nicht erlangen kann und sich durch den Schmerz, den das auslöst, immer mehr abschottet, und nun zunehmend getrennter wahrnimmt.

Inzwischen wissen wir, dass dieser Vorgang mit dem zweipoligen Magnetfeld der Erde zu tun hat und alle elektromagnetischen Vorgänge in unserem Gehirn hervorruft. Nur das Herz ist davon nicht betroffen... es hat direkten Zugang zur göttlichen Quelle.

 

Die doppelte Schuld entsteht: Ich bin nicht gut genug, um wieder in den Himmel zu gelangen. Die anderen sind Schuld, weil sie mir den Himmel nicht geben wollen.

 

Wir empfinden uns als Opfer der Welt, machtlos und hilflos und ausgeliefert, und fordern und jammern und wollen von der Welt dorthin gebracht werden, was wir verloren haben. Z.B. hören die meisten ihr Leben lang nicht auf, ihre Eltern anzuklagen und dafür verantwortlich zu machen, wie es ihnen (heute) geht. Und genauso machen wir bei den Partnern weiter... Der andere ist für mein Glück verantwortlich! Er muss dieses und jenes sein, sich so oder so verhalten, damit in mir das Gefühl entsteht, wieder im Himmel zu sein. Wir bleiben trotzige, fordernde, kleine Kinder, Opfer der Umstände und anderen Menschen... Manchmal werden wir auch zu Tätern, weil wir beginnen, mit Gewalt einzufordern oder sogar zu erzwingen.

 

Einerseits nehmen wir uns permanent als unvollkommen wahr, anderseits nehmen wir die Welt als feindselig wahr. Und so positionieren wir uns immer mehr auf immer zahlreicheren Ebenen, bis daraus ein dichtes Knäuel aus einseitigen dualen Identifikationen und Glaubensmustern geworden ist, welches wir für das halten, was wir sind..
Diese spezielle energetische Schwingung, diese Matrix, senden wir ununterbrochen wie einen Fingerabdruck in die scheinbar von uns getrennte Welt und gehen in Resonanz mit allem, was zu unseren Mustern passt.  Man könnte auch sagen, jedes NEIN wird zu einer Energieblockade, die universelle Liebe kann nicht mehr fließen. Diese Blockaden spiegeln sich in dem, was wir erleben.

 

Widerstände, Ängste, Zweifel, Misstrauen sind NEINs und sind wie enge Maschen in einem Fischernetz, jede rostige Dose bleibt darin hängen. Je mehr wir versuchen uns zu schützen, desto enger stellen wir die Maschen. JAs zum Leben, Vertrauen, Fließen lassen können, Geschehen lassen... stellt die Maschen ganz weit... Aber dazu verlangen wir, dass erst einmal der andere sich so zu verhalten, dass ich mich traue, meine Maschen wieder zu weiten... Dies kann er nicht, selbst wenn er/sie wollte. Denn in uns bleibt immer das Gefühl der Unvollständigkeit. Selbst erreichte Wünsche und Ziele heben dieses Mangelgefühl nicht auf. Dann fehlt eben nach kurzer Zeit wieder etwas anderes.

Und so werden wir mit dem konfrontiert, was wir zulassen, aber eben auch mit dem konfrontiert, was wir ablehnen. Da wir aber glauben, die Ursache davon läge außerhalb von uns, erst unsere Eltern, Lehrer, später die Chefs, die Ehepartner und irgendwann Frühling Sommer Herbst und Winter..., kämpfen wir ständig gegen das "Außen", und machen damit die Maschen noch enger, was wiederum die "äußeren Blockaden" verstärkt.

"Dualseelen" tauchen uns nun so tief wie kein anderer zuvor in drei Dinge ein, eine dreifache Gnade:


1. ungeteilte Liebe und die Erinnerung ans Paradies, die immer stärker ist als das wahrgenommene ICH

   Wir spüren zum ersten Mal die gewaltige "überirdische" Kraft der Liebe, vor der wir uns nicht dauerhaft verstecken können.

    die wir nicht beeinflussen können, nicht kontrollieren, weder verlassen, noch vergessen, noch manipulieren, noch mit ihr

    verhandeln oder ihr entkommen. Sie ist einfach größer als unser ICH.
2. die passenden erlösten Muster (sie spiegeln uns das größtmögliche irdische Potential, weches wir sind)
3. die passenden unerlösten Muster (sie treten uns auf die noch vorhanden Steine, lösen die tiefsten dualen Widerstände, 

   Schmerzen und Verletzungen aus)

Und das dient dazu, dass sich 3. in 1. erlösen darf und sich daraus 2. entfalten kann :-)

Die Liebe brennt alles weg, was nicht Liebe ist, jeden einzelnen Stein unseres mühselig errichteten Elfenbeinturms.

Auch wenn das ein oft jahrelanger, schmerzhafter Prozess ist. Je mehr wir uns wehren, desto länger dauert es. Je länger wir dagegen ankämpfen, desto mehr stagniert es. Es gibt keinen Ausweg, kein Drumherum, kein Zurück in die Bequemlichkeit.

Gott hat uns an der Angel. Und er zieht gewaltig. Je mehr wir uns wehren, desto auwa.

Die Sehnsucht nach einer URTEILSFREIEN Liebe von Mutter und Vater in der Kindheit, die Sehnsucht nach einer URTEILSFREIEN Liebe eines anderen Menschen... ist eigentlich die Sehnsucht nach dem ungeteilten Paradies, nach der göttlichen Liebe, die uns in all unserem getrennten, gegenpoligen, ambivalenten Sein auffängt und hält....die  unser Licht UND unsere Schatten  gleichermaßen annimmt.

 

Wir suchen den Himmel, das Gottesprinzip, die urteilsfreie göttliche Liebe, die GRÖßER ist als unser kleines zerrissenes ICH und uns in all unserer Dualität auffängt und in Liebe HÄLT.

 

Durch unseren "Seelenpartner" können wir es wiederfinden. Niemand anderes zuvor war in der Lage, so tief in uns einzudringen und die dualen Anteile in uns ans Licht zu bringen... Liebe und Abwesenheit von Liebe (das Urteil)

Dabei bleibt kein Stein auf dem anderen... bis unser ganzer selbsterrichteter Elfenbeinturm in der Liebe verbrannt ist....

 

Liebe ist das, was letztlich übrig bleibt, wenn alles, was du vor die Liebe an Schutzmauern gebaut hast, in ihr verbrannt ist.

 

 

(c) Ute Strohbusch 2016


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Kommentare: 12
  • #1

    Antje (Samstag, 12 März 2016 14:43)

    Liebe Ute,
    tief berührt wie immer und zum richtigen Zeitpunkt. Dein Timing ist phänomenal und du ziehst uns alle mit. Tausend Dank von ganzem Herzen für all deine Texte. Antje

  • #2

    Jenna (Samstag, 12 März 2016 16:10)

    Woher weißt du immer so genau welchen Text ich grade brauche? ;) Wie immer sensationell und auf den Punkt. Danke Danke Danke

  • #3

    Matthias Süßmann (Samstag, 12 März 2016 16:11)

    Hallo und herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag von dir liebe Ute <3

  • #4

    Kurt (Samstag, 12 März 2016 16:45)

    Auch als Mann bewegt und berührt.

  • #5

    Susanne (Samstag, 12 März 2016 18:47)

    Ach Gott, ich fühle mich wieder mal von dir ertappt.
    Herzlichen Dank für's Aufwecken.

  • #6

    Karin (Samstag, 12 März 2016 20:03)

    Liebe Ute, wie immer die rechten Worte zur rechten Zeit! Genau an dem Punkt stehe ich auch gerade, dies zu erkennen. Ich schließe mich dem ersten Kommentar an. Vielen Dank und hoffentlich kommt noch mehr von dir als die angekündigten letzten beiden Beiträge zu diesem Thema!

  • #7

    Stefanie (Samstag, 12 März 2016 20:25)

    Wow... sehr sehr gut ge- / beschrieben....

    "Ja... und jetzt kommt die große Ent-Täuschung... nämlich der Glaube von uns Frauen, dass WIR diejenigen sind, die lieben, und die Männer im Verstand sind und keine oder weniger Gefühle haben und erst noch sooo viel lernen müssen... natürlich von uns :-)"

    Genau so, seit ich begriffen habe, dass ich mit allem "nur" vorne weg gehe, ihn sein lasse, authentisch ihm gegenüber in all meinen Facetten bin, Schmerz, Wut, Liebe, Unsicherheit offen zeige, verändert sich was bei ihm, noch kein absoluter Durchbruch, aber spürbar.....

  • #8

    Roman Lasota (Sonntag, 13 März 2016 09:00)

    Hallo liebe Ute,

    ich habe mir erlaubt diesen wundervollen Text unter Berücksichtigung des Copyrights, also Nennung Deines Names, etc. als Audiodatei mit einer Vorlesesoftware zu generieren und Online zu stellen, damit auch Menschen mit Leseschwäche oder Augenproblemen oder eben leseunlustige sich diesen wundervollen Text zu Gemüte führen können. Es ist hier zu finden.
    Namasté. Roman.

  • #9

    Roman Lasota (Sonntag, 13 März 2016 09:01)

    Sorry hier, der Link:
    http://rl-marketing.podomatic.com/entry/2016-03-12T23_53_58-08_00

  • #10

    Enrico (Sonntag, 13 März 2016 13:03)

    hm. Bringt mich gewaltig zum Nachdenken.

  • #11

    Gertrud (Sonntag, 13 März 2016 22:37)

    Kann es auch sein, dass man keinen Dualpartner hat in dieser Welt?

  • #12

    smeraldo22 (Dienstag, 15 März 2016 09:56)

    Geiler TEXT- DANKESCHÖN !!!

    das freigelassene ICH ( sich als das Selbst das Alles erkennend) die offene Ich-Struktur, das Wahrnehmen und Erleben Alles Selbst zu Sein und ES durch sich durchfließen zu lassen zu Sehen wie Es Selbst zu Sein...
    Ja das Suchen und Finden wollen der Liebe die wir stets immer sind( weil wir Alles Selbst sind) in Allem ....unsere Zugehörigkeit die wir jemals sind

    Danke