Der Mythos vom Gefühlsklärer und Loslasser

Das Konzept vom Loslasser und Gefühlsklärer ist nur eine weitere Bestätigung der Illusion der Getrenntheit des ICHs.

Solange du glaubst, da draußen gäbe es jemanden zu heilen, jemanden der nicht in Ordnung ist, jemanden, der seine Gefühle zu klären hätte, wirst du auch von der Liebe getrennt bleiben... Es gibt immer nur EINEN, der sowohl loslassen muss, als auch seine Gefühle klären: M(ICH)

Und selbst den gibt es nicht... aber das ist eine spätere Geschichte...

(c) ute strohbusch

Schaust du morgens in den Spiegel und nimmst dein Spiegelbild als eine von dir getrennte eigenständige Person wahr, die ihre eigenen Ursachen und Wirkungen hat? Fühlst du dich ohnmächtig und hilflos deinem Spiegelbild ausgeliefert? Erwartest du latent und vielleicht noch unbewusst Bestrafung seitens deines Spiegelbildes für deine Unvollkommenheit? Hast du Forderungen an dein Spiegelbild, was es dir zu geben hat? Glaubst du, dass es für dein Glück und Unglück zuständig ist?

Fühlst du dich von deinem Spiegelbild vernachlässigt, abgewiesen, allein gelassen? Nein? Aber genau das tust du unentwegt beim Blick in den Spiegel deiner "realen Welt"...

 

Es gibt keinen, der Gefühlsklärer  ist oder zu sein hätte, außerhalb du selbst. Es gibt im Grunde genommen nur EIN Gefühl, das zu klären wäre und auf der gedanklichen Trennung des ICHs beruht... nämlich das UR-Gefühl, von der Welt getrennt zu sein, an sich. Doch bis du zur Illusion der Trennung an sich vorgestoßen bist, die die Ursache aller deiner (negativen) Gefühle, deines Leidens ist, musst du scheinbar erst viele relative Ebenen von Gefühlen durchlaufen, sie klären... Gefühle, die allesamt auf dem Grundgedanken der Trennung beruhen: wie Ohn-Macht, Hilflosigkeit, Wut, Ent-Täuschung (mein Lieblingsgefühl, es bringt einen am schnellsten aus der Illusion), und zu guter oder "unterletzt" SCHULD. Ist die Ursache der Schuld erkannt wie auch ihre Illusion eines Schuldigen, kann sie im Spiegelbild der Welt und dadurch in dir vergeben werden. Aber nicht auf die bekannte Weise von einem ICH zu einem vermeintlich anderen ICH, denn dein Spiegelbild und du sind EINS.

Vergebung meint hier bei weitem nicht die althergebrachte Form des Verzeihens von ICH zu ICH, die die Trennung forciert....

frei nach dem Motto: Ich habe be- und verurteilt, wer du bist oder was du tust, aber ich gewähre dir Gnade für deine Schuld. Das ist die größte Anmaßung des Egos überhaupt.... und ein willkommener Anlass zur wahren Vergebung... Anfangs vergibst du vielleicht noch Inhalte... bis du die Struktur des Trennungsgedankens an sich durchschaust, die sich hinter bzw unter den Inhalten verbirgt.

 

Es gibt auch keinen Loslasser und nichts und niemanden loszulassen... außer... die Illusion der Getrenntheit selbst. Kann man sein Spiegelbild loslassen? Kann man seinen Schatten loslassen? Der Mythos des Loslassens ist einer der falsch verstandensten überhaupt. Am besten gefällt mir dabei der Rat mit der heißen Kartoffel. Du kannst sie nicht willentlich loslassen, weil dem Willen die Idee des Problems vorausgeht, und dem Problem der Trennungsgedanke. Das Gute daran ist... dein heißes Kartoffelproblem verbrennt dich tatsächlich, bis nichts mehr übrig bleibt von deinen Befindlichkeiten :-)

 

Dass, was du erlebst und wahrnimmst, bist du selbst. Du bist der, der wahrnimmt und du bist das, was du (für) WAHR nimmst.

Und du bist auch das Wahrnehmen. Subjekt - Prädikat - Objekt.... sind EIN und Dasselbe.

 

Je dichter du noch in der Illusion d(EINES) ICHs identifiziert bist, desto stärker musst du anscheinend Dualität erleben, desto mehr schlägt das Pendel in die beiden Pole aus. Das kommt von der Abwehr und Verdrängung. Jede Identifikation mit ETWAS schließt gleichzeitig den Gegenpol aus, der unbewusst in die Welt geschoben wird. Himmel und Hölle in der Welt sind das Spiegelbild von Himmel und Hölle in dir selbst. Innen und Außen sind EINS, auch wenn es nicht so aussieht. Dein Körper, den du für einen Teil deines ICHs hältst, ist schon Teil der rojizierten Außenwelt. Genau genommen gibt es kein Innen und Außen. Alleine DAS erschafft die Vorstellung einer Trennung.

Es gibt nur EINEN, der in der Welt ist bzw der glaubt, er habe sich von Gott getrennt. Und es spielt keine Rolle, wie oft ich dieser EINE aufzuteilen scheint und als VIELE erscheint, um durch Fragmentierung und Vielfältigkeit Gott zu immitieren.

Je mehr er fragmentiert, um so mehr verliert er sich darin und entfernt sich scheinbar von der Quelle (Ausdehnung des Universums) und dem Gefühl der Ganzheit. Aber bei jeder Teilung findet er erneut nur ETWAS und  wieder nicht das Ganze. Und so ist der EINE, der glaubt hierzusein, dazu verdammt, die Welt als Ersatz zu erschaffen. Gott hat die Welt nicht erschaffen, sondern das ICH... aber es träumt dies nur.

 

In Wahrheit gibt es nur EINEN, und das ist der, der dies liest, genauso wie der, der es aufgeschrieben hat.

In dem einen Hologramm ist der EINE scheinbar derjenige, der dies aufschreibt. Und in einem anderen Hologramm ist derjenige EINE der Leser. Beide sind derselbe EINE.

 

Das duale ICH kann nur duale andere ICHs wahrnehmen. Dual bedeutet nicht nur innen und außen (ICH hier, DU dort), sondern auch ICH unvollkommen, DU unvollkommen. Da sich das ICH aus Millionen einzelnen Gedanken (die zu Ideen, Glaubensmustern, Weltanschauungen usw werden) zusammenleimt und -reimt, die alle für sich immer nur einen Pol darstellen, bleibt das ICH zum Teilhaften verdammt. Das ICH kann immer nur ETWAS sein, was es aus dem Ganzen herauslöst.

Der bewusste Teil bin ICH, der unbewusste Gegenpol erscheint als Welt.  Die eigene vermeintliche Teilhaftikeit, immer nur Etwas sein zu können, aber nie das Ganze, wird zur Unvollkommenheit. Sie wird in die Welt und somit auf den anderen projiziert. Wenn ich das SEIN in Innen und AUSSEN unterteile, muss das AUSSEN mir spiegeln, was ICH mir innen entweder nicht bewusst mache oder verweigere. Somit ergeben Innen und Aussen wieder ein Ganzes. Da ich sowohl Gott in mir verleugne - auch wenn ich theoretische spirituelle Konzepte, Gott zu sein, gedanklich annehme - ... "Wir sind alle eins"... blabla...

aus diesem Glauben heraus aber eine tiefe Schuld empfinde und Strafe für's Verleugnen Gottes erwarte, muss beides - Gott und die Hölle - nach Aussen verdrängt - mein Inneres SICHTBAR ergänzen und sich die Waage halten... Yin und Yang.

Jedes Opfer braucht also einen Täter, jede bewusste Identifizierung mit dem Guten braucht in der Welt den sichtbaren Gegenpol für das Böse. Und darauf reagiere ich unentwegt, als sein es nicht meins.

 

Liebe ist sich ihrerselbst nicht bewusst. 

 

Jesus sagt: "Ihr müst wieder werden wie die Kinder, um ins Himmelsreich zu kommen". Damit ist die geistige Unschuld gemeint. Sobald ich etwas bewusst werde, erkenne, identifiziere und damit zu "meinem" mache, löse ich einen Teil aus dem Ganzen heraus. Ich sage: Das ist ETWAS. Wenn Etwas erscheint, muss es auch etwas geben, wovon es sich unterscheidet, sonst könnte ich es nicht wahrnehmen. Der andere unbewusste oder auch bewusst abgelehnte Teil erscheint "als Welt" und wird dort für mich sichtbar und erfahrbar. Da ich diese Unterscheidungen millionenfach getroffen habe, ist die Welt nicht mehr so klar als von mir gemacht zu erkennen. Damit sichert sich das ICH seine Existenz, indem es den Graben und damit die Trennung zwischen Innen und Aussen immer breiter zieht.

 

 

Der Erwachte kann im Spiegel der Welt nur Erwachtes wahrnehmen.

Trennung macht die Erfahrung von Getrenntsein.... und gibt dem, was ich vonmir getrennt habe, die Schuld... "der andere" erscheint nun scheinbar als unvollkommen, entwicklungsbedürftig, schuldig. Was sollte dein Seelenpartner noch zu lernen, zu klären haben, was nicht in Wahrheit DEINS ist?

 

Liebe nimmt nur Liebe wahr.... Stellt sich dann noch die Frage, ob der andere etwas zu klären hat? Sich entwickeln muss? Heilen muss? Sich seinen Gefühlen stellen oder sie klären muss?

Solange du im anderen... und in allen anderen.. nicht reine Liebe wahrnehmen kannst, bist du der einzige, der noch zu heilen ist... und du warst schon immer der Einzige, der zu heilen war.... nämlich vom Traum, von Gott getrennt zu sein.

 

Du heilst die Welt dadurch, dass du dich heilst.

 

Werde dir der Tragweite dieses Satzes bewusst... es gibt da draußen niemanden, der wachsen müsste, sich entwickeln oder heilen. Solange du so etwas wahrnimmst, dann nur, weil du es in deinem Geist erschaffst. Geschieht in dir Heilung, ist die ganze Welt heil.

 

Du erschaffst die Welt und reagierst auf sie, als hätte sie jemand anderes erschaffen. Gott vielleicht? Du unterstellst Gott Unvollkommenheit und Vergänglichkeit? Du klagst ihn des Wahnsinns an und forderst von ihm Heilung. Er soll dich mit allem versorgen, was du verleugnet und verdrängt hast. Würde er vielleicht gerne, kann er aber nicht. Weil er nicht derjenige ist, der den Traum des Hierseins träumt. Er wartet "auf die Heimkehr des verlorenen Sohnes".

 

Im tiefsten Sinn glaubst du, die Welt wäre von Gott erschaffen. Im Alltag - in den stellvertretenden kleinen dichten verstrickten Geschichten deines Traumes - erkennst du das aber nicht. Du glaubst, das, was dir widerfährt, wäre von anderen erschaffen, sie haben Schuld, sie sind die Ursache deines Leidens. Wäre die Welt von Gott erschaffen, wärst du sein Opfer. Du wärst das Opfer von etwas oder jemandem, der außerhalb von dir existiert. Und genau DAS glaubst du. Das ICH fühlt sich zutiefst schuldig, sich von der Quelle getrennt zu haben. Es verleugnet die Quelle und es verleugnet das unvorstellbar große Gefühl dieser Schuld und macht beides somit unbewusst. Da das, was verleugnet, abgewehrt, weggedrückt wird, irgendwo hin muss, projizieren wir es in die Welt... ICH ist der Erschaffer/Projektor der Welt, der Realität, des Universums. In dieser Projektion heraus aus dir  ist beides enthalten: Gott/die Quelle und die Schuld... also Paradies und Hölle.... die DUALITÄT entsteht. Deine Realität muss sich in deinem Erleben immer die Waage halten zwischen beidem.

 

Der "Seelenpartner"  zeigt dir nun den größtmöglichen Pendelausschlag zwischen beidem.... du wahrst niemals vorher der Liebe... also der Quelle... Gott... so nah. Da du Gott/die Quelle/die Liebe aber verleugnet und von dir weggedrückt hast... irgendwohin, aber außerhalb deines ICHs, bleibt Gott/die Liebe/die Ganzheit/Das Gefühl des Ankommens auch dort im Außen... und für dich unerreichbar...Aber er exitiert nicht ursächlich getrennt von dir. Du hast in dir in deinem Traum erschaffen als Teil deines Erwachens.

Dies geschieht in der irdischen FORM=Körper eines scheinbar von dir getrennten Menschen. Und da du ja auch die Schuldgefühle an dieser Trennung von Gott verleugnest, projizierst du sie nach außen in die FORM als WELT...  auf diesen Menschen. ER wird nun wie kein anderer vorher zur lebendigen FORM deiner Projektion von Himmel und Hölle.ER ist die VERKÖRPERUNG deiner Sehnsucht nach der ungeteilten Liebe Gottes, so wie der Unmöglichkeit, diese zu bekommen, da du Gott aus dir verbannt hast und nicht mehr findest.... du suchst ihn in der Welt und nun in diesem Mann, der dich wie keiner das Paradies erahnen lässt. Du bettelst und forderst die Liebe ein, und du projizierst auf ihn, dass du nicht bekommen kannst. Das ist auch die berühmte Geschichte der Königskinder, die ein breiter Graben/Fluss trennt, und die nicht zueinander kommen können.

Er ist daran schuld, dass die Liebe nicht in dein Leben kommt. Natürlich passt seine Geschichte scheinbar zufällig zu deiner Projektion und gibt dir recht.... denn das ICH muss sich die Trennung und damit die Eigenständigkeit seines Seins ununterbrochen bestätigen, um zu überleben und den Traum aufrecht zu erhalten.

 

Du hast immer die Wahl genau zwischen zwei Seiten... deinem ICH... und somit die Abwesenheit von der Quelle und endlose Unerfülltheit, Leiden, bedingte "Liebe" und nur teilweise Momente von Glück... oder der bedingungslosen Liebe/Gott und Erfülltsein, für die du aber dein ICH vollständig transzendieren und aufgeben musst. Dies geschieht aber nur, wenn du den Trennungsgedanken aufgibst, was nichts weniger erfordert, als alle Schuld, allen Schmerz, alle Ursachen deines Leidens zurück nach Innen zuholen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, welche Welt und welche Ereigenisse und welche Menschen du in welcher Art und Weise wahrnimmst.

 

Sollte sich jetzt in dir der Gedanke erheben: Aber ER ist... und tut dieses und jenes..... Kehre zurück zum ersten Artikel und beginne von vorn. Es nützt nichts, schnell ankommen zu wollen. Es nützt nichts, dich über die Dichte deines ICHs hinwegen heben zu wollen zur Liebe und dir im spirituellen Mäntelchen des ICHs etwas über DEINE Liebesfähigkeit und SEINE Liebesunfähigkeit vorzumachen, du musst solange durch die Hölle hindurch und einen Widerstand nach dem anderen aufgeben, bis du jeden Schmerz und jede scheinbare Ursachen von "da draußen" nach Hause in dein Herz geholt hast.

 

Und dies zeigt dir der andere oder deine Gedanken über ihn... jedes davon ist eine Möglichkeit, etwas weiterhin zu trennen oder heimzuholen. Du hast die Wahl in jeder verdammten Sekunde ;-) Du musst es JETZT tun einen anderen Moment gibt es dafür nicht. Du hast in jedem einzelnen Augenblick die Wahl und zwar immer nur die Wahl zwischen dem Heiligen Geist oder dem dir so Heiligen Egogeist, der sagt: "Nee, das ist nicht unseres... fühl das nicht... schieb es weg... der andere ist Schuld, weil er so oder so ist, weil er dieses oder jenes tut oder eben nicht tut... und wir werden schon jemanden finden, der uns ein Pflaster drauf klebt.... wir haben die Welt nicht gemacht... und wir können und werden und müssen nur die Welt da draußen unter Kontrolle kriegen."

Liebe sieht nur Liebe. Solange du etwas anderes als Liebe für WAHR nimmst, bist du in der dualen Trennung und erschaffst als Realität, was du als Abwesenheit von Liebe wahrnimmst. Du bleibst das Opfer deiner nach außen projizierten Quelle/Liebe, indem du sie niemals erreichen kannst.

Das ICH ist ein dummer Esel, der Gott/die Quelle als Möhre vor der Nase herträgt und nie erreicht. Aber er redet sich ein, er könne es irgendwann... wenn er noch dieses und jenes lernt, tut, manipuliert, trickst, cleverer wird, spirituell wird, Buße tut, Materie anhäuft, die richtigen anderen Esel findet, um die Möhre bettelt oder sie wütend brüllt, heult und jammert oder mit ihr diskutiert und verhandelt... usw. Die Möhre aber bleibt immer 40cm entfernt und baumelt vor seinen Augen herum.... schöner Shit :-) Und um ihn herum sieht der Esel lauter andere Esel, die scheinbar genüsslich ihre Möhre fressen, weil er sich für das einzige und größte Opfer unter allen Eseln hält... was er auch ist. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Esel, der glaubt hier zu sein...

 

Du glaubst, die Welt enthält dir etwas vor? Stimmt. Ständig enthält sie dir etwas vor. Weil du dich als ihr Opfer fühlst.

Die tiefe Schuld der Trennung von Gott ist nur eine Seite der Medaille, die du verdrängt hast... die Rückseite ist ANGST VOR BESTRAFUNG durch GOTT. Beides exitsiert in Wahrheit nicht, da du den Traum der Trennung nur träumst. Aber IM TRAUM erscheint es sehr real.

 

Der Mensch deiner Träume hat nichts zu klären. Er ist der Igel, der längst da ist, wenn der Hase am Ziel ankommt.

Du glaubst nur, dass er hinter dir oder neben dir ist, solange du noch selbst unterwegs bist.

Mit jeder Rückholaktion eines Themas, eines Gefühls (welche in der Tiefe immer auf der Schuld der Trennung und der Erwartung von Strafe basiert) schwindet ein Portiönchen Getrenntheit und je mehr wird Liebe für dich spürbar.

DU bist selbst der Gefühlsklärer, indem du deine falschen Vorstellungen von Liebe aufgibst und deine Befindlichkeiten klärst, die angetriggert werden, wenn der andere scheinbar deine Konzepte nicht bedienen möchte. Solange du damit beschäftigt bist, ist der andere offensichtlich damit beschäftigt, dir deine Idee der Trennung zu spiegeln. Er kann nicht kommen, solange du die Liebe/Quelle  von dir durch dein Denken fernhälst. Aber du stehst weiter vorm Spiegel und regst dich darüber auf, dass dein Spiegelbild dir etwas antut. Manchmal kommst du auch auf die Idee, du könntest damit aufhören und es abschließen und hinter dir lassen. Klar kannst du... du kannst kurz weggehen vom Spiegel. Aber sobald du hineinschaust, schaut wieder jemand zurück.... auf die gleiche Weise, auf die du hineinschaust.

Du bist auch der Loslasser, indem du deine Projektionen auf ihn loslassen lernst und als deine eigenen Trennungsgedanken erkennst. Es geht nicht darum, IHN loszulassen, sondern durch ihn alles loslassen zu lernen, was NICHT Liebe ist.

 

Wenn du ihn als Geschenk empfindest und freudig  jedes Ereignis, jeden negativen Gedanken über ihn oder die Gesamtsituation, mit der du unzufrieden bist,  als GESCHENK  und CHANCE  betrachten kannst, etwas in dir aus der Gefangenschaft deines dualen Denkens zu erlösen und in dein Herz zu holen, fängst du an, Verantwortung zu übernehmen als Projektor deines Films... und kommst der wahren Liebe näher...

 

Wie du über ihn denkst, denkst du über dich.

 

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben (herrlicher Titel!)

Die Liebe wächst mit dem Aufgeben.... der Kapitulation.

 

 

(c) Ute Strohbusch 2016

 


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Kommentare: 17
  • #1

    Anna (Montag, 27 Juni 2016 11:46)

    Von Herzen Dank für alle deine Texte, die der Wahnsinn sind.

  • #2

    Mandy (Montag, 27 Juni 2016 12:53)

    Genau so und nicht anders !!!!!!!

  • #3

    Nancy (Montag, 27 Juni 2016 12:54)

    Die Vermutung hatte ich auch schon, denn sonst wäre das Spiegelgesetz ja quasi nicht existent...

  • #4

    Regine (Montag, 27 Juni 2016 13:22)

    Es ist gut geschrieben, aber wie immer nichts Neues - nur in bunter Verpackung und wirkt auf mich nach wie vor abstrakt und konstruiert.
    Viel lebendiger und freudiger, lebensbejahender - Veit Lindau. Aber das ist einfach die Farbenvielfalt der Seelen, die sich unterschiedlich in diese Welt projezieren....
    Mein persönlicher Tipp - Ego leben kann auch Spass machen. Auch das ist ein Schöpfungsakt.
    Ein großer Baum ist auch voll im Ego - er nimmt kleinen Blumen, die unter ihm wachsen auch Wasser und Licht, nur weil er sich erdreistet so viel Platz für sich zu beanspruchen. Dafür gibt er Vögeln Platz zum nisten....etc. :-)




  • #5

    Anne Fell (Montag, 27 Juni 2016 14:03)

    Liebe Ute
    der Text ist wunderbar und geht sehr mit mir bzw. dem Kurs in Wundern konform, den ich viele Jahre studiert habe, aber trotzdem immer wieder den alten Egotricks verfalle.
    Es ist eine Lebensreise und die Stationen an den Bahnhöfen gehören dazu um irgendwann dort anzukommen, was du beschreibst. Irgendwann wird man müde und verliert völlig die Lust, immer die gleichen Spiralen zu drehen. Dann ist man bereit, aufzugeben und die Verantwortung zu übernehmen. Selbst dann, gibt es immer noch Fallen, in die man hineintappen kann. Hauptsache man bleibt dran und lässt sich nicht mehr vom Ego belügen.
    Danke, dass Du das so klar ausdrücken kannst
    Herzensgruss Anne

  • #6

    Arno (Montag, 27 Juni 2016 14:15)

    Super Ute, vielen Dank. Und weder konstruiert, noch abstrakt. Im Gegenteil. Du bringst den Himmel auf die Erde mit deinen Artikeln und gibst dem Abstrakten Leben. Sehr bunt und sehr lebendig. Und gut verständlich. Ohne "Tschakka, du schaffst es!" Erst dort, wo Kapitulation vollzogen wird, beginnt Leben - in seiner buntesten Form. Herzlichen Dank.

  • #7

    AnnKatrin (Montag, 27 Juni 2016 17:37)

    wie immer ungemein hilfreich und ein Segen, dass es dich gibt

  • #8

    Marion (Montag, 27 Juni 2016 22:35)

    Liebe Ute, vielen Dank - super Text - und kam genau zur richtigen Zeit :-)

  • #9

    Tina (Mittwoch, 29 Juni 2016 17:39)

    Dein Blog ist ein Kurs im Erwachen. Danke fürs An-die-Hand-nehmen!

  • #10

    Toni (Donnerstag, 30 Juni 2016 19:30)

    Hammer! Bin wie immer sprachlos und berührt!

  • #11

    Laura (Freitag, 01 Juli 2016 21:56)

    Hallo liebe Ute,
    nicht nur dieser sonder auch viele Deiner anderen Texte haben mir geholfen eine Entscheidung zu treffen und mich von meinem Partner zu trennen. Wir haben uns einvernehmlich getrennt und wissen beide, dass es gut so ist. Wir hatten eine unglaublich wundervolle, sensible und tiefe Beziehung. Gegenseitig haben wir uns gegenseitig nach oben katapultiert. Nichts war falsch, alles war richtig. Und ist es immer noch. Diese Trennung war für mich die beste Entscheidung, die ich hatte treffen können. Jetzt, kurz danach, tut es weh und ich fühle mich leer, aber ich weiß, dass wird sich bald ändern. Es fühlt sich gut an, diesen Schritt getan zu haben. Es fühlt sich wahr an.
    Ich danke Dir von ganzem Herzen!

  • #12

    Rose (Mittwoch, 06 Juli 2016 15:37)

    ich finde es schade, dass wenn etwas nicht mit uns in Resonanz geht der Hinweis gegeben wird "Kehre zum ersten Artikel". Ich bin dem ersten Artikel schon um einiges hinaus und doch kann ich mit diesem Beitrag nicht wirklich in Resonanz gehen.

  • #13

    Elisabeth (Donnerstag, 07 Juli 2016 11:33)

    Vielen Dank für die immer wieder berührenden Artikel, mit denen ich meist zur Gänze in Resonanz gehe und die mich sehr bereichern. Der einzige Knackpunkt den ich ich nicht überwinden kann, ist die Frage des Hasen und des Igels. `Er´ wird dargestellt als derjenige, der uns unreifen, kleinen, trotzigen `habenwollenden´ Mädchen großzügig und weise die Spielwiese zu unserer Weiterentwicklung bietet, uns großmütig lächelnd den Rahmen hält- er ist schon lange vollkommen und hat gar keine Themen mehr zu `bearbeiten´- er ist am Ziel, nur wir dummen Frauen begreifen es nicht. Wenn er aber unser Spiegelbild ist, müssten wir nach meinem Verständnis auch schon angekommen sein- wenn er schon vor uns am Ziel angekommen wäre, könnten wir ihn im Spiegel doch gar nicht mehr erblicken!??? Wir können doch nur miteinander in Resonanz gehen, wenn wir in der gleichen Schwingung sind- also sind wir entweder gleich defizitär, oder gleich weit in unserer Heilung. Wenn wir EINS sind, können wir auch nur am gleichen Punkt sein. Was begreife ich nicht?
    Alles Liebe, Elisabeth

  • #14

    Daniela (Sonntag, 10 Juli 2016 14:29)

    Stimmt, das Thema wurde mal wider wunderbar in Worte gefasst. Ute, Du hast Talent, die Dinge reliätsnah, greifbar und allgemein verständlich beim Namen zu nennen und Wege "aus der Egofalle" aufzuzeigen. Ich wünsche mir für die ganze Welt Quantensprünge in der geistigen Entwicklung, da ebendiese jedwede Art von Hass und Krieg obsolet machen uns ad absurdum führen würden. Großes Lob und weiter so!
    Daniela

  • #15

    Ute Strohbusch (Sonntag, 10 Juli 2016 21:02)

    Für alle, die sich nicht daran halten:
    Bitte hinterlasst nur kurze Kommentare, dies ist kein Forum.
    1. Unterlasst offene Fragen an andere und gegenseitige Unterhaltungen.

    Das steht groß rot über den Artikeln! Ich lösche solche Beiträge, weil es sonst in gegenseitige Unterhaltung ausartet und dies kein Forum dafür ist.
    Meine Artikel sind kostenlose Lebenshilfe in einmaliger Tiefe und Breite.
    Wer darüber hinaus Fragen hat oder sich unterstützen lassen möchte, kann in meine Beratungen kommen oder sich woanders über meine Artikel austauschen.

  • #16

    Mandy (Dienstag, 19 Juli 2016 20:25)

    Mich hat der Weg zu dieser Seite durch etwas suchen im inet geführt...
    Und danach ist etwas unglaubliches passiert und weiß das ich auf dem Weg zur Besserung bin...
    Diese Worte in jedem Abschnitt hier kann ich nur aus meiner Erfahrung und auch von einer Freudin von mir wiedergeben...
    ich bin noch nicht endgültig angekommen aber ich habe es verstanden...
    Ich möchte auf diesem Weg dir von tiefsten Herzen danken...und dir so sagen das ich ohne dich vllt diesen Weg nie gefunden hätte...danke danke danke❤️
    Und ich hoffe das alles was du Menschen gutes tust auch genauso zurück bekommst...
    In ewiger Dankbarkeit ❤️

  • #17

    Anneliese (Samstag, 23 Juli 2016 16:56)

    Grandios! Endlich kapiert! Danke!