Seelenpartner- Die Königsdisziplin! Teil 2

 

Hartnäckig hält sich das Gerücht von der Selbstliebe.... damit meinen aber die meisten Zweiheit.

"Du musst dich selbst lieben lernen"

"Du musst dir selbst Liebe geben".

Das ist nur ein weiterer Ausdruck unseres schizophrenen, in sich selbst gespaltenen Geistes.

Wer soll hier wen lieben oder wer soll wem etwas geben? Ein Teil von dir, der schon in Liebe ist, soll einem ungeliebten Teil in dir Liebe geben?

Liebe ist (d)ein Seinszustand - DER Zustand des Seins. Es ist ein Zustand von Ganzheit. In der Ganzheit gibt es keine zwei Anteile, die etwas mit sich machen könnten. Liebe ist nicht fragmentierbar. Wenn du Liebe bist... wenn DA Liebe IST, gibt es nichts Ungeliebtes mehr, dem etwas zu geben wäre oder das zu lieben wäre.

 

(c) Ute Strohbusch

 

Selbstliebe wird immer noch dual verstanden - aber nun zunehmend in uns selbst

Während die ersten beiden Phasen vom Ablehnen geprägt sind, erst des "Negativem" im anderen und dann folgt die Erkenntnis, dass wir es in uns selbst ablehnen... wird nun Angenommen, erst den anderen in seinem So Sein, und damit uns schließlich selbst.

 

Seelenpartner kommen zu einem Zeitpunkt in unser Leben, an dem wir (fast) bereit sind, diesen großen Schritt zu vollziehen.

Seelenpartner sind nicht dazu da, uns glücklich zu machen, uns in einen illusorischen Zustand von Liebe zu versetzen, der von jemandem abhängig ist.

 

Dualseelen treffen sich aus einem einzigen Grund: Erwachen

 

Du triffst auf dein Spiegelbild, um dir selbst deine unbewussten Anteile bewusst zu machen und dich aus den schwankenden, labilen Schwingungen der dualen Emotionen zu befreien und dauerhaft und stabil im eigenen Herzen zu verankern. In deinem Herzen bist du ganz, dort hebt sich alle Dualität auf, dort gibt es keine Urteile und Bewertungen des Verstandes als Werkzeug des ICHs. Der Verstand wird immer öfter zum Werkzeug des Herzens und beginnt in Ganzheit zu denken, also in Liebe.

 

Bevor dies nicht geschehen ist... bevor es keine scheinbaren Ursachen mehr gibt, die dich aus deinem Herzen wieder in Ängste, Sehnsüchte und Zweifel zurückrutschen lassen, bevor du dich nicht vollständig für dich entschieden hast, bleibt die Liebe außen vor... in der Trennung von dir, weil du sie dir selbst verweigert und deine eigene Ablehnung nach außen verlagert hast, wo sie in Form anderer Menschen sichtbar wird, die in die Rolle schlüpfen, dir das zu zeigen, was dir nicht bewusst ist.

D.h. weder ER - noch irgendein anderer Mann, der deinem tiefen Wunsch nach Liebe entspricht, kann in dein Leben kommen.

Solange du irgendwo in der Dualität stecken bleibst, wirst du immer irgendeine duale Beziehung (er)leben, die dir auch deine noch unerlösten Anteile spiegeln muss. Solange du nicht vollständig Liebe bist, kommt Liebe nur unvollständig in dein Leben.

 

Er ist ja deine Projektion im Außen, die Projektion deiner Plus-Minus-Pole, also dein eigenes Spiegelbild, vergiss das bitte nicht!

Er ist DU, in der gegenpoligen (männlichen) FORM. Er ersetzt - neben all dem Schönen - alle deine unbewussten Anteile, die du, weil eben unbewusst, aus dir heraus verlagert hast als Welt, und kommt in dein Leben, damit du derer bewusst wirst und sie zu dir zurück holst, indem du sie erst in ihm und dann in dir annimmst. Indem du erst IHN und dann bzw damit DICH vollständig, bedingungslos annimmst.

 

Dieses "vollständig für dich entscheiden" erkläre ich unten in Phase 4, denn es ist kein aktiver Prozess, sonst gäbe es wieder Zweiheit: ICH entscheide mich für MICH...  dabei ist gerade das erneut die Bestätigung des Trennungsgedankens.

Das ist der gespaltene Geist, wie ihn Bill Murray in dem wunderbaren Klassiker "Was ist los mit Bob" so schön beschreibt:

"Die Rosen sind rot, die Veilchen sind blau.

Ich bin schizophren, und das bin ich auch." :-)

 

 

Die Phasen der Spiegelei... (nein, immer noch nicht Spiegel-Ei :-))

 

3. Abschnitt

 

Der Befreite

 

In dieser Phase beginnst du, alle deine Bewertungen über ihn als falsch zu erkennen und loszulassen.

Sobald der Anflug einer (negativen) Bewertung kommt, erkennst du dich sofort selbst und vergibst dir dein Urteil über ihn.

 

In dieser Phase funktioniert das alte Muster zwischen euch zunehmend weniger. Ihr erkennt beide, dass das Leben von euch nun langsam Klarheit möchte. Versteckspiele kommen nicht mehr zustande und ihr seid kaum noch in der Lage, eure alten Rollen aufrecht zu erhalten. Ein neues Beziehungsmuster zwischen euch gibt es jedoch noch nicht, zumal die meisten männlichen Seelenpartner ja noch gebunden sind. Es scheint eher endgültig auseinanderzubrechen, als zusammenzukommen.

 

Solange du immer noch andere Gefühle und Befindlichkeiten ihm gegenüber hast als reine Liebe, weißt du nun, dass du IHN noch "brauchst", um das Abgelehnte oder Unbewusste in dir zu heilen. Deswegen läufst du nicht mehr weg, sondern nimmst nun an, was ist und geschieht. Dieses "Brauchen deines Spiegelbildes" wird dir immer bewusster und du verstehst es kaum noch als Abhängigkeit, empfindest immer weniger Schmerz, Angst und Zweifel, und du unterlässt Manipulation und Kontrolle.

Du siehst es - machmal sogar schon freudig - als Erfordernis, als Chance an, denn dein Wachstum schreitet schnell voran.

Du erkennst nun sehr schnell, wenn etwas an scheinbar "negativen" Situationen oder in deinem Denken über ihn aufploppt,

wenn dies eine niedere Frequenz deines eigenen Bewusstseinsfeldes ist, die angetriggert wird, um sich bemerkbar zu machen, damit du es nach Hause holen kannst. Du empfindest IHN zunehmend als Lehrer, als Geschenk, als Gnade, dass dies durch ihn sichtbar werden und von dir geheilt werden darf.

 

In dieser Phase machst du immer häufiger die regelrecht körperliche Erfahrung, dass die unfragmentierte göttliche Liebe bereits eine Basis in dir hat, und tiefer ist als alle Befindlichkeiten an der Oberfläche deines ICHs, und dass sie von nichts berührt wird, was scheinbar geschieht. Eigentlich geschieht gar nicht, obwohl scheinbar etwas geschieht. :-)

Und selbst wenn dich eine Situation, ein Verhalten von ihm oder ein Gedanke über ihn noch einmal verletzt und die Energie kurz abrutscht, spürst du bereits schon sehr deutlich, dass die "wirkliche" Liebe größer und stärker ist, und immer weniger davon berührt wird. Vielleicht musst du sogar darüber lachen, was "passiert". Du nimmst es nicht mehr ernst. Es hat kaum noch Bedeutung. Und deswegen macht er auch nichts "falsch".

Du fängst an, ihn bedingungslos zu lieben, wie er ist, siehst kaum noch "Fehler" bzw wir "Fehlverhalten".

Die Liebe ist einfach da - so wie sie ist. Sie hat mit dem, was gelebt wird oder nicht gelebt wird, nichts mehr zu tun.

 

Du verstehst, dass seine größte Angst ist, nicht zu genügen, Liebe nicht wert zu sein (genau wie du selbst - im Spiegel) und du es ihm die ganze Zeit durch dein Urteil, dein Verhalten, deine Kritik bestätigt hast. So wie schon seine Mutter oder die Frauen vor dir. DU hast ihm, dadurch, dass du ihn nicht SO SEIN lassen konntest, gezeigt, dass er recht hat mit dem, was er über sich glaubt oder sich nicht traut. Du hast dir eingebildet, ihn zu lieben, aber statt dessen unentwegt gesagt: Du bist nicht richtig, du bist unvollkommen, du triffst die falschen Entscheidungen, du verletzt mich, du tust mir Unrecht. du wertschätzt und würdigst mich nicht! Du hast ein Gefälle errichtet von oben nach unten, denn jede Bewertung erhöhte dich und erniedrigte den oder das Beurteilte(n).

Du hattest nur eins nicht begriffen dabei: Dass du dieses Verurteilen und Bewerten erneut dir selbst antust!

Denn in ihm ist ja auch dein abgelehnter Teil des ICHs, welcher "im Außen" zu dir kommt, damit die zwei Hälften (die Bewusste und die Unbewusste) wieder zusammen ein Ganzes ergeben! Da er ja deine eigenen abgelehnten Anteile representiert, hast du DICH selbst in ihm erneut verurteilt und abgelehnt. Und gleichzeitig hast du gezetert und gejammert, dass nicht die Liebe , sondern die Distanz, die gespiegelte Ablehnung deinerselbst durch ihn in dein Leben kommt!

 

Das ICH verurteilt - und verdrängt das Verurteile aus sich heraus in die Welt (weil so will es ja nicht sein), wo es erneut erscheint in anderer Form/Menschen, damit wir es erkennen und integrieren lernen, indem wir es annehmen und lieben.

Statt dessen reagieren wir auf das, was wir selbst im Außen ins Leben gerufen haben durch erneute Ablehnung, Distanzierung und Verurteilung. Dadurch gibt sich das ICH Existenz! Ich bewerte, ich grenze mich ab, also bin ich etwas Eigenständiges, was gtrennt von dem, was ich wahrnehme, existiert!

 

An dieser Stelle passieren große Aha-Effekte... du verstehst, dass du dich zuerst in ihm lieben lernst, bis du keinerlei "Negatives" mehr an ihm entdecken kannst. Indem du einen anderen Menschen - dein Spiegelbild - vollkommen annimmst und so sein lässt, wie er ist, ohne dass dich daran etwas auch nur im mindesten irritieren kann (verletzten, enttäuschen), holst du deine abgelehnten Anteile nach Hause zurück. Denn eigentlich heilst du die ganze Zeit dich selbst, lernst du dich zu lieben, dir deine Urteile über dich selbst zu vergeben, du lernst, in seiner Vollkommenheit deine eigene wiederzuentdecken.

 

Du hast in den langen Jahren lernen dürfen, dich der Liebe wieder zu öffnen, indem du ihn zuerst stellvertretend für dich selbst lieben lernst. Das war ein langer Weg. Solange du noch etwas siehst oder zu sehen glaubst, dass er noch Zweifel an sich selbst oder an einer Beziehung mit dir hat, ist dies der Speigel, dass du noch an dir zweifelst und an der Beziehung zu dir selbst.

Er hat dir von Anfang alles verziehen, weil er dich von Anfang an liebte und wie eine Göttin verehrte. Er hat nur sich selbst abgelehnt. Du hast ihn wie einen Gott verehrt und dich oft genug gewundert, warum er das nicht in sich selbst erkennen kann.

Aber er kann es erst, wenn du deins in dir selbst erkennst.

 

Jeder glaubt, der Liebe - Gott - und damit dem anderen nicht zu genügen.

Denkst du nicht immer wieder darüber nach, ob dein Verhalten falsch wäre? (Zum Bsp, wenn du dich bei ihm meldest oder nicht meldest... was du sagst oder nicht sagst. Immer hast du hinterher das Gefühl bzw die Angst, es war das Falsche) Oder du überlegst dir vorher schon, was du sagst, wenn ihr euch seht, wie du auf dies oder das reagieren sollst. Du hast permanent Angst, zu versagen, nicht zu genügen, falsch zu sein oder etwas Falsches zu tun... Und dann könntest du ihn ja ganz verlieren....

Aus der Angst (und Abhängigkeit), ihn zu verlieren, taktierst du und bist niemals ganz echt.... bzw zweifelst du immer daran.

ER nimmt dich immer als echt wahr und liebt dich, so wie du bist.

 

 

 

4. Abschnitt

 

Die Befreite

 

Du brauchst niemanden mehr im Außen, mit dessen Hilfe du ein Ganzes bist, indem du dich erkennen, ergänzen und  annehmen lernst. Der Spiegel hat seine Aufgabe erfüllt.

 

Je mehr dir bewusst wird, je mehr du zu dir heimholst, was du nach Außen projiziert hattest und was du in der sichtbaren Form dieses Mannes in dein Leben gezogen hast, desto unfragmentierter wird dein Spiegelbild. Du kannst kaum noch längere Gedanken an ihn "halten". Du denkst an ihn, fühlst Liebe und dann entzieht es sich wieder deiner Aufmerksamkeit.

Es beginnt ein unmerkliches Loslassen.

Alle Anteile, die er dir spiegeln musste, lösen sich nun auf. Du bist aus dem dualen Plus-Minus nun zunehmend in die nonduale Liebe gekommen. Wo sich Gegensätze auflösen, finden keine Bewertungen mehr statt. Es entzieht sich deiner Aufmerksamkeit.

Fehler werden nicht mehr wahrgenommen, Identifikationen verschwinden. Es stellt sich eine neue, aber bewusstere Form der "Unbedarftheit" ein, die du als Kind - allerdings noch vollkommen unbewusst - hattest.

Außer Liebe und Schönheit kannst du nichts mehr sehen oder fühlen, wenn du an deinen Seelenmann denkst. Nichts müsste anders sein oder wird hinterfragt.

 

Das bringt mit sich, dass du automatisch weniger über ihn nachdenkst.

ES LÄSST DICH LOS.

Unmerklich. Oder auch merklich.

Du landest immer mehr bei dir... Im HIER und JETZT.

Du bewegst dich nun in anderen Zimmern deines Hauses, und stehst nicht mehr unentwegt vorm Spiegel :-)

 

Der Zwang, sich ständig mit ihm beschäftigen zu müssen, entstand dadurch, dass du von deiner Seele immer wieder vor den Spiegel getrieben wurdest in dem Verlangen nach Ganzheit und Heilung. Solange dich etwas fasziniert, egal ob Positives oder Negatives, fordert es deine Aufmerksamkeit. Du konntest nicht willentlich damit aufhören, denn dein Wille ist Teil des Ablehnungsprogramms deines dualen ICHs.  Dein Wille ist der Versuch und der lächerliche Glauben des Egos, du könntest etwas vermeiden oder ändern, was du vorher unbewusst durch dein Bewusstseinsfeld selbst erschaffen hast.

 

Die erste Phase war ein Schock, wie ein plötzliches Eintauchen in tiefe Höllen:

Je mehr der bislang noch unbewusste negative Pol im Außen durch den Seelenpartner plötzlich in Erscheinung trat und uns antriggerte (Wut, Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Ohnmacht, Verzweiflung), umso eher ist man bereit für den gegensätzlichen inneren Pol, der sich der Negativität bewusst wird und sie in sich selbst erlöst.

Anders ausgedrückt: Je mehr Schmerz, Krise und Mangel dein ICH durch sein Verurteilen und Bewerten erzeugt, um dich dazu zu bringen, dich damit zu identifizieren, und um dein Erwachen zu verhindern, umso mehr fördert es dieses Erwachen in dir.

 

In der 4. Phase verschwindet nun dein (negatives) Spiegelbild immer mehr. Denn das, was du in die Person VOR DEM Spiegel zurückgeholt und intergriert hast, also in dich selbst, kannst du im Außen nicht mehr wahrnehmen bzw bleibt es unbewertet.

Die Form löst sich auf, obwohl sie noch vorhanden ist. Z.B. bleibt eine Warze auf der Nase eine Warze auf der Nase, aber du nimmst es nicht urteilend wahr, wenn du mit Liebe auf jemanden schaust, siehst du nur absolute Schönheit in jeder Form.

Und so ist es auch mit jeglichem "Verhalten".

 

Das Spiegelbild wird nun zum umgekehrten Spiegel: Du kannst nur noch Schönheit erblicken, nichts fehlt oder müsste anders sein, alles ist vollständig und gut so, wie es ist. Der Drang, die Sehn-Sucht, etwas haben zu wollen, vergeht genauso wie der Wunsch, dass ER dir dies bringen und erfüllen müsste, und sich dazu verändern muss.

Du blickst in Frieden und Freude auf ihn und wünschst ihm von Herzen alles Glück der Erde für seinen Weg.

 

Und plötzlich begreifst du: Das, was du jetzt in deinem Spiegel siehst, das BIST ja auch DU selbst!

 

Du hast dir selbst vergeben.

Du hast dich aus deinem Mangel- und Fehlerdenken befreit.

Nicht, dass du jetzt perfekt sein müsstest im Sinne dessen, was das duale ICH glaubt, erst erreichen zu müssen.

Du bist bereits perfekt in genau dieser Mischung, die du bist!

Selbstwert oder mangelndes Selbstwertgefühl sind keine Optionen mehr, da sie beide Ausdruck des dualen ICHs sind.

 

Selbstbewusstein ist keine Identifikation.

Es ist die Befreiung aus Identifikationen.

Du lebst einfach alles, was du bist, ohne es einzuteilen und in gegensätzlichen Polen zu bewerten.

 

Am Ende dieser Phase bist du ganz bei dir...  und du fühlst dich in dir ganz.

Dies ist weniger ein bewusstes Ganzheitsgefühl, als eher das Nachlassen von Wünschen und Erwartungen.

 

Ja, du denkst ab und zu an ihn, dann lächelst du. Du spürst seine Liebe immer bei dir, weil es deine eigene Liebe ist.

Aber weil es deine eigene Liebe ist, ist sie nicht mehr abhängig von einer Bestätigung durch etwas oder jemanden.

Du gehst ganz in dir selbst auf.

Du widmest dich deinem Alltag, deinen Projekten.

Und weil dieser Prozess der Selbstannahme Auswirkungen auf alle deine Lebensbereiche hat, kann es kleinere bis riesengroße Veränderungen in deinem Leben geben.... örtlich, beruflich, familiär, finanziell.

 

Selbstliebe heißt: Alles ist gut wie es ist. Ich bin bereits erfüllt, ohne dass mir etwas oder jemand passieren muss.

Und dadurch schwingt dein Bewusstseinsfeld in Liebe und Fülle. Und das erschafft immer mehr Liebe und Fülle in deinem Leben.

 

Erfüllt sein bedeutet: Das, was du aus dir heraus nach Außen verlagert hattest, weil es entweder unbewusst war oder abgelehnt wurde (meistens beides), wurde zurück nach innen geholt, indem du die Ursache der Spiegelei in dir selbst erkannt hat. Dort hast du es nach und nach angenommen. Wenn sich also deine Plus- und Minusanteile auf gleicher Höhe der Waagschale befinden, nämlich beide gleichermaßen in deinem Einverstandensein, heben sich beide dualen Pole gegenseitig auf.

Die Energie, die darin als niedere Frequenz gebunden war, steigt in dein Herz, schwingt also höher und lichter und weniger dicht, und verstärkt nach und nach die wahrgenommene Liebesfrequenz. Je mehr du erlöst, desto stärker wächst die Liebe in dir.

Nicht, indem du dich mit dem Pluspol versuchst zu identifizieren und den Minuspol verweigerst, bekommst du Liebe.

Im Gegenteil, das Verdrängte muss immer lauter werden, so lange, bis du es endlich erhörst und zulässt. Das bedeutet, je mehr du verdrängt und abgelehnt hast, desto "schlimmer" werden deine Erfahrungen im Außen.

Nur die Annahme beider Pole löst die Dualität langsam auf.

Du befreist dich selbst. Aber nicht vom Negativen, sondern von deiner Bewertung, dass etwas negativ sei.

 

Kein Traurigkeit, Schmerz oder Sehnsucht trübt nun mehr das Denken an ihn. Du hast ihn losgelassen, zu leben und zu wählen, was immer er leben und wählen möchte. DU hast Klarheit geschaffen.

Und nun kann dein Spiegelbild klar werden. Aber natürlich muss es klar werden!

Wenn Liebe hineinschaut, muss dich Liebe anschauen. Geht ja gar nicht anders.

Du brauchst dich aber nicht mehr darum zu kümmern oder zu bemühen.

Einfaches HIERSEIN reicht völlig. Du bist magnetisch genug für Liebe. Liebe erzeugt Liebe.

Kümmern und Bemühen muss sich nur der Mangel und die Angst, die aus ihm entspringt.

 

Dein Spiegelbild ist nun nicht mehr zwingend ein bestimmter Mann, sondern die Liebe!

Und dazu brauchst du nicht mehr vor einem Spiegel zu stehen oder daran zu denken, denn du bist bei dir.

Du kannst geschehen lassen, VERTRAUEN und EMPFANGEN, wenn etwas zu dir gehört und zu dir kommen möchte, darauf vertraust du, du wartest auch nicht länger, du sorgst dich nicht darum, denn es fehlt ja sowieso nichts!

Du bist voll und ganz mit dir erfüllt.

Tu einfach, was zu tun ist.

Tu einfach, was dir Freude beschert. MUSST du immer noch Dinge tun, die du nicht liebst, dann liebst du dich noch nicht in Bezug auf diese Identifikationen. Werde dir zunehmend in ALLEM des Spiegels bewusst. Und eine Sache nach der anderen wird sich mühelos in deinem Leben entfalten.

 

Alles, was in Liebe ist, geschieht absolut mühelos!

 

Wenn die Frau im eigenen Herzen ruht, hat sie keine Bedingungen an DEN Mann, an niemanden.

Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes ganz bei sich. Sie ist frei.

Tritt nun ein Mann in ihr Leben, so spürt sie einfach, ob er diese Schwingung auch hat und  geht ganz automatisch mit nichts anderem mehr in Resonanz. Kein Mann, der noch nicht in seinem Selbstwert ist, kann in ihr ein Gefühl hervorrufen, mit ihm eine echte Liebesverbindung eingehen zu wollen.

Ein gebundener Mann kann kein Bewerber für sie sein. Nur ein freier Mann kann ihre innere Freiheit spiegeln.

Dieser Mann wird sie mehr lieben, als sie sich jemals vorstellen und wünschen konnte.

 

 

„Wär nicht das Auge sonnenhaft,

die Sonne könnt es nie erblicken;

Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft,

Wie könnt uns Göttliches entzücken?"

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 (C) Ute Strohbusch 2016

 


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Kommentare: 33
  • #1

    Karin (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:01)

    Wahnsinn, dein Text...

  • #2

    Ela (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:23)

    Danke Ute, für deine Liebe, für deine Klugheit, für dich so weise Rückschlüsse aus deinen Erfahrungen gezogen zu haben und diese nun mit uns zu teilen. Sei ewig gesegnet mit Licht und Liebe

  • #3

    Tanja (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:31)

    Mannoman!
    Was für ein hilfreicher Text liebe Ute, diese manchmal 'unbe-greifbaren' Geschehnisse in mir, eben wo sonst ;-), gut zu verstehen!
    Einfache wunderbar!
    Danke, dass Du das mit uns teilst!!
    LOVE

  • #4

    Claudia (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:49)

    Liebe Ute, ich fühle mich wirklich gesegnet, dir und deinen Texten begegnet zu sein!Ich fühle genau, was gemeint ist und empfinde meinen Weg als große Gnade. danke für dein Sein. In Liebe und Wertschätzung zu dir......Claudia

  • #5

    Claudia (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:55)

    Unfaßbar! Danke für dein Sein, liebe Ute!

  • #6

    Christine (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:57)

    Genau so ist es fühlbar. Danke liebe Ute!

  • #7

    Monika (Sonntag, 23 Oktober 2016 17:57)

    Danke, liebe Ute, für diesen 2. Teil.
    Nun begreife ich, wo ich seit einigen Tagen stehe.
    Und bin zutiefst gerührt.

  • #8

    Lora (Sonntag, 23 Oktober 2016 18:44)

    Sehr schön! Danke dafür.

  • #9

    mechthild (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:12)

    dankeschön mein liebe .ich bin gerührt

  • #10

    Margit (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:58)

    Wunderbar - hab grad Pipi in den Augen *lach*

  • #11

    marina widegger (Sonntag, 23 Oktober 2016 22:54)

    Ich sehe mich!! und mein Herz strahlt. LIEBE <3

  • #12

    Ute (Sonntag, 23 Oktober 2016 23:09)

    Unglaublich gut. Danke, liebe Ute, dass Du uns an Deinen Gedanken und Erkenntnissen immer wieder teilhaben lässt und sooo reich beschenkst. Das ist wirklich ein Segen. DU bist ein Segen. Fühl Dich ganz herzlich umarmt.

  • #13

    Olaf (Montag, 24 Oktober 2016 08:20)

    ...wirklich wunder-voll – herzlichen DANK!
    Einen herzlichen Gruß an die hier versammelte Weiblichkeit! :-)
    Ihr alle seid ebenfalls wundervoll, wie ein Blumenstrauß, der noch weiter aufblüht und noch mehr leuchtet. Und das alles BIN auch 'ich'... ;-)
    Der sogenannte »kleine Unterschied« zwischen Frau und Mann – wo ist er geblieben? Vielleicht ist (war) da nur ein etwas anderer Blickwinkel auf dasselbe Wunder...
    DANKE für's Ermutigen, weitere noch ungeliebte Ecken aufzuhellen und frei-zulieben ;-))

  • #14

    Anna (Montag, 24 Oktober 2016 10:26)

    Ich drücke Dir alle Daumen, Ute!!

  • #15

    Beate (Montag, 24 Oktober 2016 14:23)

    DU bist und bleibst mein himmlischer Kraftort. Allein die Energie in deinen Texten ist schon Heilung und Balsam.

  • #16

    Michaela (Montag, 24 Oktober 2016 18:15)

    Vielen Dank liebe Ute, du hast dich wieder mal selbst übertroffen, super Artikel, Dankeschön!

  • #17

    Armin (Montag, 24 Oktober 2016 18:33)

    Die Frauen fangen an, uns zart besaitete Wesen zu verstehen :-)
    Danke für die wunderbaren Einsichten!

  • #18

    Manuela (Montag, 24 Oktober 2016 22:46)

    Ach Frau Strohbusch, ich liebe Sie für Ihre Seelenpartnertexte!

  • #19

    Karin W. (Dienstag, 25 Oktober 2016 06:47)

    Nochmals DANKE. Ein Gebirgsketteneffekt vom Feinsten!

  • #20

    Myriel (Dienstag, 25 Oktober 2016 08:42)

    Eine königliche Meisterleistung á la Strohbusch! Die Energie dieses Textes spiegelt sich in jeder einzelnen Zelle beim Lesen wieder ! Grandios! Eine goldene Tankstelle für alle derzeit Betroffenen! Vielen herzlichen Dank!

  • #21

    Ursula (Dienstag, 25 Oktober 2016 09:59)

    Liebe Ute
    Deine TEXTE sind die Königsdisziplin!
    Nirgends sonst wird das Thema so tiefgehend beleuchtet, ich habe eher den Eindruck, dass viele versuchen, sich bei dir zumindest inhaltliche Impulse zu holen. Vor allem die Berater und Beraterinnen auf den diversen Kartenlegeportalen springen ja reihenweise auf den Dualseelenzug auf, haben aber meist nur theoretisches und oberflächliches Wissen im Kopf, was sie daherbeten.
    Bei dir quillt die tiefe Weisheit des Erfahrenen aus jedem Wort! Dazu dein Scharfsinn, der es auch gedanklich ausdrücken kann. Man kann jeden einzelnen Satz FÜHLEN, so gut transportierst du das in Worten. Im Inneren geht alles in Resonanz, sobald man dich liest.
    Du bist eine Puzzlezusammenfügerin vom Feinsten. Bist immer eine Stufe weiter und drunter und erweiterst das Bewusstsein des Lesers.
    Auf deine Beratungen will ich gar nicht erst eingehen - ganz großes Kino!
    Ich bin jedesmal wieder beeindruckt, egal ob durch deine Texte oder am Telefon.
    Deine Ulli

  • #22

    Anja (Dienstag, 25 Oktober 2016 22:10)

    Hach... wie gut! So nach und nach bringt mich dieser Text dazu, wirklich vor mir sehen zu können, wie mir nur noch pure Liebe gegenüber steht. Das ist ein sehr, sehr gutes inneres Bild. Und plötzlich kann ich wohl davon loslassen, dass dieser eine bestimmte Mensch das Gegenüber sein soll. Das fühlt sich so gut an und frei und voller Dankbarkeit. Gut! Richtig gut!

  • #23

    Gernot (Mittwoch, 26 Oktober 2016 13:55)

    Das Beste, was man zu dem Thema finden kann. Niemand schreibt besser und klarer. Danke Ute!

  • #24

    Patricia (Mittwoch, 26 Oktober 2016 17:45)

    Soviel Tiefe und Weisheit.
    Da ist alles drin(in diesem Text ) womit ich mich in den letzten Jahren beschäftigt habe (EKiW, R.Scheinfeld, Tolle....)!
    Wunder-voll! Danke!

  • #25

    Elli (Freitag, 28 Oktober 2016 19:58)

    Sooooooooooooooo schön geschrieben.

  • #26

    Birgit (Dienstag, 01 November 2016 10:13)

    Soooo wunderschön!!! Endlich verstehe ich die ganzen Zusammenhänge!
    Vielen herzlichen Dank für diese wunderbaren Worte!

  • #27

    Alex (Mittwoch, 02 November 2016 12:26)

    Danke für diesen Text.
    Vorweg: ich finde ihn sehr gut.
    Es wäre nur auch mal schön, etwas zur persönlichen Liebesgeschichte der Autorin zu erfahren. Zu mir hat mal jemand gesagt: Gibt Dir jemand Ratschläge dann sehe ihn Dir genau an und sehe auf das Leben, dass er führt. Entdeckst Du dort das, was Du möchtest, dann höre auf ihn. Hat er nichts davon, überlege es Dir gut.... . Mit diesem Ratschlag fahre ich sehr gut. Ich würde mir deshalb mehr Informationen wünschen. So viele, die über Seelenpartner, Dualseelen etc. schreiben, sind mit keinem Partner zusammen (weder mit dem Seelenpartner, noch mit einem neuen "besser" passenden Partner). Meiner Wahrheit nach kann das nicht das Ziel sein. Ich wünsche mir in diesem Sektor mehr gelebtes Wissen. Wo es auch mal darum geht, wie das oben beschriebene in den "schnöden" Alltag integriert wird.

  • #28

    Marie (Freitag, 04 November 2016 12:05)

    Danke. Es ist so wahr, was Du schreibst hilft mir so sehr durch diesen wirklich harten und eigentlich doch so wundervollen Prozess.

  • #29

    Alissa (Donnerstag, 10 November 2016 18:39)

    allerdin´gs wird über dieses Thema sehr viel geschrieben, die Realität es auch zu leben sieht meistens anders aus! ich persönlich kenne nur ein Pärchen und mich selber, dass in dieser Thematik drinsteckt, wir zwei Frauen arbeiten sehr viel an uns, dass schon seid über 12 Jahren, sind auch tätig in dem spirituellen Bereich! die Männer tun sich da sehr schwer einen Cut mit ihren alten Beziehungen zu machen, da sie nur im funktionieren sind und ihr männliches Ego noch zu sehr im Glanz des haben wollen,Prestige, Finanzen, glänzen nach aussen usw! ich habe es gut hin bekommen immer mehr in der Selbstliebe zu bleiben zu machen was ich will, mir gutes zu tun! da ich schon über 10 Jahre Single bin! lerne viele Männer kennen, doch bei keinem ist eine Herzverbindung da, deswegen sehe ich das auch nicht als Prüfung an, das mir jemand anderes geschickt wird! man kann bei einer Schamanischen Reise erfahren ob man mit dem Dualseelenpartner einen gemeinsamen in der Realität auch lebbaren Weg hat!! das beruhigt einen und man ruht in sich, wenn man auf seine Seele hört dann weiß man das auch!! nur die Zeit weiß man meistens nicht! das liegt wie sollte es anders sein am Mann, man oh Mann!! da er noch im Kopf ist und nicht im Herzen! würde mich auf freuen Berichte zu lesen über reele Dualseelenbeziehungen und nicht nur geschriebene Texte!!

  • #30

    Karin W. (Montag, 14 November 2016 10:57)

    Nach meiner persönlichen Meinung, geht es im Grunde in dem ganzen Prozess einzig und allein darum, wieder in das höchste Bewusstsein = CHRISTUSBEWUSSTSEIN zu kommen, also sich nicht mehr getrennt von GOTT wahrzunehmen. Und nach meiner Erfahrung heißt das NICHT, endlich mit dem "Seelenpartner/Dualseele" zusammen zu kommen. Es ist ein innerer Prozess und dieser "menschliche Spiegel" dient auch nur eine gewisse Zeit dem Lernprozess. Es folgen andere "Spiegel" mit einem ganz ähnlichen Thema! Das ist für das Ego ein knallharter Brocken und es schlägt wild um sich und zetert. Doch es ist unglaublich beruhigend zu wissen, dass man nicht der einzige ist in diesem Prozess. Dafür DANKE!

  • #31

    Susanna (Sonntag, 20 November 2016 11:02)

    Perfekt auf den Punkt gebracht. :)
    Genau so habe ich es auch erlebt und es ist wunderbar. :)

  • #32

    Silke (Donnerstag, 01 Dezember 2016 11:12)

    Jahrelang mit Dualseelenthematik beschäftigt....und jetzt? Ich habe noch nie so klar aber auch liebevoll erklärt bekommen was wirklich geschieht und warum. Noch nie so tief gespürt, warum all diese Verurteilungen....noch nie gefühlt, dass ich nicht meinen Stolz und Wert verteidigen muss und gehen sondern erkennen soll, dass er "es" aus Liebe tut...aus Liebe zu mir. Danke <3

  • #33

    Simone (Samstag, 03 Dezember 2016 14:27)

    Liebe Ute, seit einigen Tagen war ich sehr verwirrt über die plötzliche Veränderungen in der Beziehung zu meinem seelenpartner, da er mir etwas über sich erzählte was ich erstmal schlucken musste. Dadurch hatte sich ein negatives Bild von ihm in mir entwickelt. Dank dir konnte ich verstehen woher das kommt und weiß nun dass ich nicht weiter an ihm und mir und unserer Beziehung zweifeln brauche, denn die Lösung liegt in mir und der Liebe! Vielen Dank dafür! Simone